Modbus-Mapping Konfigurationsseite

Modbus-Mapping ermöglicht die Kommunikation zwischen einem
Micro800
-Controller und Modbus-Geräten, wie z. B. der PanelView Component (PVC) DesignStation. Modbus-Mapping unterstützt bis zu 200 Variablen und ist für folgende Controller verfügbar:
  • Micro820
    L20E
  • Micro850
    L50E
  • Micro870
    L70E
Auf der Konfigurationsseite
Modbus-Mapping
können Sie folgende Aktionen ausführen:
  • Zuordnen eines Modbus-Adresswerts zu einer Variable im
    Micro800
    -Controller
  • Löschen der Zuordnung einer Modbus-Adresse.
  • Exportieren von Modbus-Mappings.
  • Importieren von Modbus-Mappings.
Das Modbus-Adressenformat ist gerätespezifisch. Obwohl es zum Verständnis des Benutzers auf verschiedene Arten dokumentiert werden kann, bleiben die über die Leitung übertragenen Bytes identisch. In den folgenden Beispielen dient ein
Micro800
-Controller als Slave, und die logische Adresse der ersten Spule lautet 000001.
  • PVC-Beispiel
    Das gleiche Format wird bei der Konfiguration der Modbus-Adresse in PVC DesignStation und
    FactoryTalk Design Workbench
    verwendet. Genauer gesagt wird der ersten Spule die Adresse 000001 in der PVC DesignStation und
    FactoryTalk Design Workbench
    zugewiesen. Wenn Sie dieselbe Modbus-Adresse eingeben, wird ein Tag in der PVC DesignStation mit einer Variablen in
    FactoryTalk Design Workbench
    verknüpft.
  • Beispiel für andere Geräte
    Bei einigen Geräten stimmt das Modbus-Adressbereichsformat nicht mit dem Format im
    FactoryTalk Design Workbench
    -Modbus-Mapping überein. Ein übliches Format für das Master-Gerät ist die Darstellung der Modbus-Adresse als über die Verbindung gesendete physische Adresse. Dabei ist die Modbus-Adresse 000000 der ersten Spule zugewiesen. In solchen Fällen muss die Master-Adresse 000000 für die erste Spule beim
    FactoryTalk Design Workbench
    -Modbus-Mapping dem Wert 000001 zugewiesen sein.
Einstellungen auf der Konfigurationsseite für das Modbus-Mapping
Einstellung
Beschreibung
Ethernet
Bietet einen Link zur Konfigurationsseite
Ethernet
des Controllers, auf der Sie das TCP (Modbus Transmission Control Protocol) aktivieren können.
Variablenname
Gibt den mit der aktuellen Modbus-Adresse verknüpften Variablennamen an.
Modbus-Mapping unterstützt bis zu 200 Variablen.
Datentyp
Gibt die für die Konfiguration verfügbaren Modbus-Datentypen an.
Adresse
Gibt die Modbus-Adresse an, die Sie eingeben werden. Eine Adresse enthält fünf oder sechs Ziffern, wobei die erste Ziffer den Registertyp angibt.
  • 0xxxxx
    für Spulen
  • 1xxxxx
    für diskrete Eingänge
  • 3xxxxx
    für Eingangsregister
  • 4xxxxx
    für Halteregister
Verwendete Adresse
Gibt den Bereich der Modbus-Adressen an, die einer Variablen zugeordnet werden können. Die Werte variieren je nach Modbus-Adresse und Datentyp.
Die 6-stelligen Adressbereiche lauten wie folgt:
  • 000001–065536
  • 100001–165536
  • 300001–365536
  • 400001–465536
Die 5-stelligen Adressbereiche lauten wie folgt:
  • 00001–09999
  • 10001–19999
  • 30001–39999
  • 40001–49999
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