Durch die Integration von Rockwell’s iTRAK® Intelligent Track Systems erreicht eine einzelne Fertigungsstraße eine verbesserte Flexibilität, die die Produktion mehrerer Batteriepackung-Designs für mehrere Kunden ermöglicht. Diese moderne Achssteuerungstechnologie ermöglicht schnelle Umrüstungen und eine effiziente Handhabung verschiedener Konfigurationen, die auf die individuellen OEM-Anforderungen zugeschnitten sind.
- Kürzere Zeitpläne, geringere Kosten
Schnellere Inbetriebnahme, geringere Entwicklungskosten und ein optimierter Fertigungsprozess verschaffen OEMs einen Wettbewerbsvorteil.
Erzielte Fortschritte und Innovationsnachweis
Die Partnerschaft liefert bereits branchenführende Ergebnisse und transformiert die Batteriepackung-Produktion in drei entscheidenden Bereichen: Flexibilität, Effizienz und Betrieb.
1. Flexibilität mit Emulate3D™-Technologie
Rockwell’s Emulate3D™ dynamische Digital-Twin-Software ermöglicht es Ionetic, Produktionsstraßen virtuell zu simulieren und zu optimieren, um maßgeschneiderte Batteriepackungen ohne kostspielige neue Werkzeuginvestitionen zu erstellen. Dies ermöglicht die entscheidende kundenspezifische Anpassung im großen Maßstab, die Kunden benötigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, wenn die Markteinführungszeit wichtiger ist denn je. Emulate3D Software geht einen Schritt weiter als ein eigenständiger Digital Twin und verwendet denselben Code wie die physische Fertigungsstraße, wodurch sichergestellt wird, dass in der virtuellen Welt validierte Prozesse auch in der Realität konsistent funktionieren. Dies ermöglicht eine nahtlose Prozessvalidierung vor Beginn der Produktion.
2. Kosten- und Zeiteffizienz
Virtuelle Inbetriebnahme in Arc Fab, unterstützt durch die Emulate3D Digital-Twin-Software von Rockwell Automation, reduziert die Zeit für die Einrichtung von Fertigungsstraßen um bis zu zwei Drittel, was zu einer schnelleren Inbetriebnahme neuer Designs führt. Durch die Integration der Plex Smart Manufacturing Plattform werden die Abläufe weiter optimiert, indem die Produktionsverfolgung automatisiert, Workflows optimiert und Echtzeittransparenz der Fertigungsleistung sichergestellt werden. Das bedeutet, dass OEM-Kunden Fahrzeuge deutlich schneller auf den Markt bringen können, was es OEMs ermöglicht, schnell zu innovieren und die wachsende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu bedienen.
Die durch Automatisierung und digitale Validierung freigesetzten Effizienzsteigerungen dank der Partnerschaft von Ionetic mit Rockwell Automation senken die gesamten Investitionsausgaben (CapEx), die für die Einrichtung von Fertigungskapazitäten erforderlich sind – fünfmal geringerer CapEx pro GWh – und machen sie für kleinere OEMs zugänglich.
3. Operative Exzellenz und Energieverbrauch
Simulationen in der Emulate3D dynamischen Digital-Twin-Software identifizieren Engpässe und optimieren Workflows nach Bedarf, um höheren Durchsatz und gesteigerte Produktivität zu gewährleisten. Industrielle Data Ops-Lösungen wie FactoryTalk® DataMosaix™ von Rockwell Automation, mit Anwendungen wie dem Energy Manager, kartieren den Energieverbrauch entlang der Produktionsstraße, sodass Ineffizienzen vor Produktionsbeginn behoben werden können. Dies unterstützt nachhaltige Fertigungspraktiken, senkt Betriebskosten und verbessert die Energieeffizienz in der Batteriepackung-Produktion insgesamt.
"Die Batterieherstellung ist typischerweise langsam und teuer. Durch die Kombination von Rockwell’s Automatisierung und Digital-Twin-Technologie mit den Effizienzen von Arc haben wir die Zeit und Kosten für die Einrichtung von Produktionsstraßen erheblich reduziert", sagte James Eaton, CEO und Gründer von Ionetic. "Das bedeutet, dass wir Kundenlinien schneller in Betrieb nehmen, Verzögerungen reduzieren und die Skalierung viel besser vorhersagen können. Für kleinere OEMs macht das die Produktion von kundenspezifischen Batteriepackungen zugänglicher und flexibler. Mit einer Auswahl an verschiedenen Zellformaten, Chemien und Systemspannungen können unsere Kunden ihre Elektrifizierungsstrategie schnell mit auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Batteriepackungen optimieren."
"Digitale Zwillinge werden natürlich in einer Vielzahl von Branchen zur Simulation von Fertigungsprozessen eingesetzt", erklärte Åsa Arvidsson, Regional Vice President Central, East & North Region, Rockwell Automation, "aber während alle digitale Darstellungen physischer Einheiten sind, die in einer virtuellen Welt bewertet werden, sind nicht alle gleich. Viele ähneln tatsächlich eher einem Videospiel, bei dem einfach 3D-Modelle erstellt werden, um den Eindruck einer simulierten Fabrik zu erwecken. Aber mit Emulate3D erstellen wir einen echten digitalen Zwilling der Anlage und steuern die Roboter in der virtuellen Anlage mit dem tatsächlichen Code, den wir für das reale System geschrieben haben. Das gibt uns die volle Gewissheit, dass wir, wenn die Anlage installiert ist, genau wissen, wie sie funktionieren wird."
Der Weg nach vorn: Innovation skalieren
Die EV-Industrie war lange Zeit durch starre Modelle der Batterieherstellung eingeschränkt, die Innovationen behinderten. Doch das muss nicht länger so sein. Diese Partnerschaft zwischen Ionetic und Rockwell Automation stellt das auf den Kopf. Durch die Kombination von Ionetics Fachwissen in der Batterietechnologie mit den branchenführenden digitalen Tools von Rockwell beweisen sie, dass maßgeschneiderte Batteriepackungen sowohl schnell auf den Markt gebracht als auch wirtschaftlich sein können, was neue Möglichkeiten für OEMs und Investoren gleichermaßen eröffnet.
Die Ionetic-Rockwell-Partnerschaft beginnt gerade erst, das volle Potenzial der digitalen Fertigung im Bereich der EV-Batterien zu erschließen.
Für Nischen- und Kleinserien-OEMs ist der Weg zur Elektrifizierung kein Kompromiss mehr, sondern ein potenzieller Wettbewerbsvorteil. Diese Zusammenarbeit legt eine starke Grundlage für das zukünftige Wachstum von Ionetic, bietet geringeres Risiko, schnellere Zeitpläne und skalierbare Lösungen. Gemeinsam bauen Ionetic und Rockwell die Zukunft der Batterieherstellung – eine maßgeschneiderte Packung nach der anderen.