MSG_MODBUS2 (MODBUS/TCP-Nachricht)

Die MSG_MODBUS2-Anweisung sendet eine MODBUS/TCP-Nachricht über einen Ethernet-Kanal.
Details zum Betrieb:
  • In einem Scanvorgang können maximal vier Nachrichtenanforderungen pro Kanal verarbeitet werden. Bei Kontaktplan-Programmen werden Meldungsanforderungen am Ende des Kontaktplan-Scans ausgeführt.
  • Wenn der MSG_MODBUS2 aktiviert ist, werden die Empfangspuffer für die Lesevorgänge bei Anstiegflanke von „Aktivieren“ gelöscht.
  • Das Abbrechen der Ausführung der MSG_MODBUS2-Anweisung garantiert nicht, dass die ausgehende Nachrichtenanforderung abgebrochen wird, aber garantiert, dass die Antwort nicht verarbeitet wird.
Unterstützte Sprachen: Funktionsblockdiagramm, Kontaktplan und Strukturierter Text.
Diese Anweisung gilt für
Micro820
L20E-,
Micro850
L50E- und
Micro870
L70E-Controller.
MSG_MODBUS2
MSG_MODBUS2
MSG_MODBUS2-Parameter
Parameter
Parametertyp
Datentyp
Beschreibung
IN
Eingang
BOOL
Eingangszustand des Strompfads.
  • TRUE: Anstiegsflanke erkannt. Startet den Anweisungsblock unter der Voraussetzung, dass der letzte Vorgang abgeschlossen ist.
  • FALSE: Anstiegsflanke nicht erkannt, Leerlauf.
Cancel
Eingang
BOOL
  • TRUE: Die Ausführung des Anweisungsblocks wird abgebrochen. Das Abbrechen der Ausführung der MSG_MODBUS2-Anweisung garantiert nicht, dass die ausgehende Nachrichtenanforderung abgebrochen wird, aber garantiert, dass die Antwort nicht verarbeitet wird.
  • FALSE: Wenn IN den Wert TRUE hat.
Eingang abbrechen ist dominant.
LocalCfg
Eingang
MODBUS2LOCPARA
Definiert die Struktureingabe (lokales Gerät).
Die Eingangsstruktur für das lokale Gerät können Sie mit dem Datentyp MODBUS2LOCPARA definieren.
TargetCfg
Eingang
MODBUS2TARPARA
Definiert die Struktureingabe (Zielgerät).
Die Eingangsstruktur für das Zielgerät können Sie mit dem Datentyp MODBUS2TARPARA definieren.
LocalAddr
Eingang
MODBUSLOCADDR
Datentyp „MODBUSLOCADDR“ ein 125-Wort-Array.
Verwendeung von „LocalAddr“:
  • Speichert für Lesen Befehle die durch den Modbus-Slave zurückgegebenen Daten (1-125 Wörter).
  • Zwichenspeichert für Schreibbefehle die an den Modbus-Slave zu sendenden Daten (1-125 Wörter).
Q
Ausgang
BOOL
Die Ausgaben dieser Anweisung werden asynchron vom Programm-Scan aktualisiert. Die Anweisung kann von Ausgabe Q nicht neu ausgelöst werden, da IN von der Kante ausgelöst wird.
  • TRUE: MSG-Anweisung erfolgreich beendet.
  • FALSE: MSG-Anweisung ist nicht beendet.
Error
Ausgang
BOOL
Zeigt an, dass ein Fehler erkannt wurde.
  • TRUE: Es ist ein Fehler aufgetreten.
  • FALSE: Kein Fehler.
ErrorID
Ausgang
UINT
Ein eindeutiger numerischer Wert, der den Fehler angibt. Die Fehler für diese Anweisung sind in Modbus2-Fehlercodes definiert.
StatusBits
Ausgang
UINT
Wird zur Überprüfung von Statusbits verwendet
  • Bit 0: EN – Aktivieren
  • Bit 1: EW – Warten aktivieren
  • Bit 2: ST – Start
  • Bit 3: ER – Fehler
  • Bit 4: DN – Fertig
Die anderen Bits sind reserviert.
SuberrorID
Ausgang
UINT
SubError-Codewert, wenn der Fehler = TRUE.
Bei erstmaliger oder erneuter Auslösung eines MSG wird eine zuvor eingestellte SubErrorID gelöscht.

MSG_MODBUS2-Beispiele

Beispiel für ein MSG_MODBUS2-Funktionsblockdiagramm
Beispiel für ein MSG_MODBUS2-Funktionsblockdiagramm
Beispiel für ein MSG_MODBUS2-Kontaktplan-Programm
Beispiel für ein MSG_MODBUS2-Kontaktplan-Programm
Beispiel für ein Programm eines strukturierten MSG_MODBUS2-Texts
Beispiel für ein Programm eines strukturierten MSG_MODBUS2-Texts
Rückmeldung geben
Haben Sie Fragen oder Feedback zu dieser Dokumentation? Bitte geben Sie hier Ihr Feedback ab.
Normal