Subnet-Maske

Die Subnetzadressierung erweitert das IP-Adressenschema. Damit kann ein Standort eine einzige Netzwerk-ID für mehrere physische Netzwerke verwenden.
Das Routing außerhalb des Standorts wird durch Unterteilen der IP-Adresse in eine Netzwerk-ID und eine Host-ID anhand der Klasse fortgesetzt. Innerhalb des Standorts unterteilt die Subnetzmaske die IP-Adresse in einen benutzerdefinierten Netzwerk-ID-Teil und einen Host-ID-Teil. Wenn Sie beispielsweise das Klasse-B-Netzwerk „Netzwerk 2“ verwenden, können Sie ein weiteres physisches Netzwerk hinzufügen. Wenn Sie die folgende Subnetzmaske auswählen und zwei zusätzliche Netzwerk-ID-Bits hinzufügen, sind vier physische Netzwerke möglich:
11111111 11111111 11000000 00000000 = 255.255.192.0
Zur Erweiterung der Netzwerk-ID werden zwei Bits der Klasse-B-Host-ID verwendet. Jede eindeutige Kombination von Bits, welche die Host-ID bilden, in dem Subnetzmasken-Bits die 1 enthalten, gibt ein anderes physisches Netzwerk an, wie in der folgenden Abbildung dargestellt.
Beispiel einer Subnetzmaske
Beispiel einer Subnetzmaske
Es wird ein zweites Netzwerk mit den Hosts D und E hinzugefügt. Gateway G2 verbindet Netzwerk 2.1 mit Netzwerk 2.2, über das D und E mit Hosts kommunizieren können, die sich nicht in Netzwerk 2.2 befinden. B und C verwenden Gateway G zur Kommunikation mit Hosts, die sich nicht in Netzwerk 2.1 befinden. Wenn B mit D kommuniziert, leitet das konfigurierte Gateway G von B die Daten von B über G2 nach D weiter.
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