Ethernet-Geräteeinstellungen

Nach dem Hinzufügen eines Ethernet-Geräts wird ein
<device-name>
-Knoten unter
Ethernet
im
Projekt-Organizer
erstellt. Führen Sie zum Anzeigen und Konfigurieren der Ethernet-Geräte eine der folgenden Aktionen aus:
  • Doppelklicken Sie auf den Knoten.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten und wählen Sie
    Eigenschaften
    aus.
Die auf der Seite
<device-catalog-number: device-name>
angezeigten Einstellungen variieren je nach Typ des hinzugefügten Geräts.
Ethernet-Geräteeinstellungen
Einstellung
Beschreibung
Informationen – Übersicht
Zeigt Folgendes an:
  • Katalog-ID des Geräts.
  • Gerätehersteller.
  • Einstellungen für die elektronische Abgleichung und die Ethernet-Adresse, die Sie beim Hinzufügen des Geräts eingegeben haben.
  • Die IP-Adresse des Geräts.
  • Die Frequenzumrichter-Nennleistung des Geräts.
  • Die Schaltfläche
    Gerätedefinition
    Klicken Sie auf die Schaltfläche, um das Dialogfeld
    Gerätedefinition
    zu öffnen, und ändern Sie die Einstellungen nach Bedarf.
Einstellungen im Dialogfeld „Gerätedefinition“
Gerätetyp
Zeigt die Katalognummer des hinzugefügten Geräts an. Sie ist schreibgeschützt.
Name
Zeigt den eingegebenen Gerätenamen an. Der Name muss eindeutig sein. Legen Sie keinen Namen unter Verwendung des Gerätetyps fest, weil dieser reservierte Wörter enthält. Wir empfehlen, dem Gerätetyp eine Nummer hinzuzufügen. Beispiel: powerflex523_1.
Beschreibung
Zeigt die zusätzlichen Informationen zum Gerät an. Dies ist optional.
Ethernet-Adresse
Gibt die IP-Adresse des hinzugefügten Geräts an. Die Standardadresse lautet 1.1.1.1.
Version
Zeigt die Geräteversion an, die aus einer Hauptversionsnummer, gefolgt von einer Nebenversionsnummer, besteht.
  • Die Hauptversion gibt die Version der Schnittstelle zum Gerät an. Der Wertebereich geht von 0 bis 127. Der Standardwert ist 0.
  • Nebenversion gibt die Firmware-Version an. Der Wertebereich geht von 0 bis 255. Der Standardwert ist 0.
Elektronische Abgleichung
Zeigt die ausgewählte Option für die elektronische Abgleichung an. Durch die elektronische Abgleichung wird die Möglichkeit einer Verwendung eines falschen Geräts im Steuerungssystem verringert, indem das im Projekt angegebene Gerät mit dem installierten Gerät verglichen wird. Die verfügbaren Optionen variieren je nach ausgewähltem Gerätetyp:
  • Mit
    Kompatibles Modul
    wird es dem installierten Gerät ermöglicht, den Schlüssel des Geräts zu akzeptieren, der im Projekt definiert ist, wenn das installierte Gerät das definierte Gerät emulieren kann. Dies wird in der Regel in den folgenden Szenarien verwendet, wenn ein Gerät (Gerät A) durch ein anderes (Gerät B) ersetzt wird:
    • Gerät A und Gerät B haben dieselbe Katalog-ID.
    • Gerät B hat die gleiche oder eine neuere Hauptversion im Vergleich zu Gerät A.
    • Wenn Gerät A und Gerät B die gleiche Hauptversion haben, muss Gerät B die gleiche oder eine spätere Nebenversion im Vergleich zu Gerät A haben. Wenn Gerät B eine spätere Hauptversion als Gerät A hat, kann die Nebenversion von Gerät B eine beliebige Zahl sein.
  • Bei
    Abgleichung deaktivieren
    werden die Schlüsselabgleichsattribute ignoriert, wenn versucht wird, mit einem Gerät zu kommunizieren. Dies kann dazu führen, dass die Kommunikation mit einem Gerät erfolgt, dessen Typ sich von dem im Projekt angegebenen Typ unterscheidet.
  • Exakte Übereinstimmung
    gibt an, dass alle Schlüsselabgleichsattribute übereinstimmen müssen, um die Kommunikation herzustellen. Wenn ein Attribut nicht genau übereinstimmt, wird mit dem Gerät keine Kommunikation hergestellt.
Modus
Gibt den Betriebsmodus des Geräts an. Verfügbare Optionen:
  • Velocity
  • Position
Die Einstellung ist für die Gerätetypen
PowerFlex®
525-EENET und
PowerFlex
525-E2P verfügbar.
Frequenzumrichter-Nennleistung
Listet die Nennleistung mit globalen Spannungsklassen des Frequenzumrichters auf. Sie ist verfügbar, wenn Sie einen
PowerFlex
-Frequenzumrichter auswählen.
Konfiguration – Verbindung
Angefordertes Paketintervall
Gibt die Aktualisierungsrate der Verbindung an. Die Verbindung überträgt Daten zum oder vom Gerät mit mindestens der angegebenen Rate.
Der Wertebereich reicht von 5 bis 9999,9. Der Standardwert ist 20,0. Der Bereich für
Kinetix®
5100 reicht von 5 bis 3200.
Die Einstellung ist konfigurierbar, wenn der Controller online ist.
Unicast-Verbindung über EtherNet/IP
Legt fest, ob eine Unicast-Verbindung über EtherNet/IP oder Multicast-Verbindungen verwendet werden sollen.
Die Einstellung ist konfigurierbar, wenn der Controller online ist.
Modul sperren
Legt fest, ob die Verbindung zum Modul gesperrt werden soll.
Die Einstellung ist konfigurierbar, wenn der Controller online ist.
Schwerwiegender Fehler im Controller, wenn bei Verbindung im Betriebsmodus ein Fehler auftritt
Ermöglicht es dem Controller, die Kommunikation der Klasse 1 mit dem Gerät zu überprüfen, wenn vom
Programm
- in den
Betriebs
-Modus gewechselt wird. Wenn die Verbindung besteht, wechselt der Controller in den
Betriebs
-Modus. Andernfalls tritt der Fehler „0xF8A4“ auf.
Verbindung – Fehler bei Verbindung
Zeigt gegebenenfalls Informationen zu Verbindungsfehlern im Online-Modus an.
Konfiguration – Konfiguration der Kommunikation
Kommunikationsformat
Gibt das Gerätekommunikationsformat an. Die Einstellung ist für generische Geräte verfügbar.
Das ausgewählte Kommunikationsformat für ein E/A-Modul bestimmt, wie das Modul mit dem Controller kommuniziert, welche Konfigurationsseiten verfügbar sind und welche Tag-Struktur und Konfigurationsmethode zum Konfigurieren des Moduls verwendet werden. Im Besonderen legt das Kommunikationsformat Folgendes fest:
  • Das Format der Eingangs- und Ausgangsdaten für das E/A-Modul
  • Das Format der Konfigurationsdaten für das E/A-Modul
    • Eingang Baugruppeninstanz
      gibt den Eingangsverbindungspunkt für die primäre Verbindung an. Der Wertebereich reicht von 1 bis 65.535. Der Standardwert ist 1.
    • Eingangsgröße
      gibt die Größe der Eingang Baugruppeninstanz an. Der Größenbereich hängt vom ausgewählten
      Kommunikationsformat
      ab:
      • Daten – DINT: Von 1 bis 125
      • Daten – INT: Von 1 bis 250
      • Daten – REAL: Von 1 bis 125
      • Daten – SINT: Von 1 bis 500
      • Eingabedaten – DINT: Von 1 bis 125
      • Eingabedaten – INT: Von 1 bis 250
      • Eingabedaten – REAL: Von 1 bis 125
      • Eingabedaten – SINT: Von 1 bis 500
    • Ausgang Baugruppeninstanz
      gibt den Ausgangsverbindungspunkt für die primäre Verbindung an. Der Wertebereich reicht von 1 bis 65.535. Der Standardwert ist 1.
    • Ausgangsgröße
      gibt die Größe der Ausgang Baugruppeninstanz an. Die Größe variiert je nach ausgewähltem
      Kommunikationsformat
      :
      • Daten – DINT: Von 1 bis 124
      • Daten – INT: Von 1 bis 248
      • Daten – REAL: Von 1 bis 124
      • Daten – SINT: Von 1 bis 496
  • Konfiguration Baugruppeninstanz
    gibt das Ziel der Verbindung an. Der Wertebereich reicht von 1 bis 65.535. Der Standardwert ist 1.
  • Konfigurationsgröße
    gibt an, wie viele 8-Bit-Konfigurationswörter für die Kommunikation mit dem Modul erforderlich sind. Die Baugruppe besteht aus dem Standardkonfigurations-Array und den zusätzlichen Teilen aus anderen Arrays. Der Wertebereich geht von 0 bis 400. Der Standardwert ist 0.
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