Probleme mit veraltetem Steuerungssystem und Ausrüstung
Der Lake Chelan Reclamation District (der District), ein langjähriger RH2 client, hatte mit einem veralteten Steuerungssystem und elektrischer Ausrüstung zu kämpfen, die über 40 Jahre alt war. Der District mit Sitz in Manson, Washington, verfügt über neun Pumpenanlagen.
"Sie hatten erhebliche Steuerungssystem-Probleme. Immer wenn es kleine Stromstöße gab, mussten sie das System manuell zum Wiederanlauf bringen. Das dauerte etwa sechs bis acht Stunden", sagt Clayton. "Dies ist ein Bereich mit sehr teuren Weinbergen und Obstbäumen, in dem ein paar Stunden ohne Wasser zu kostspieligen Ernte- und Baumverlusten führen können."
Claytons Team hat das Steuerungssystem des Districts mit Rockwell Automation CompactLogix™ 5370 Controllers und einem verbesserten Funkkommunikations-Netzwerk aufgerüstet. Das Team hat außerdem einen Plan entwickelt, um manuelle System-Wiederanläufe nach einem Stromstoß zu vermeiden.
"Wir haben Studio 5000® Programmierung eingesetzt, um das gesamte System zu betrachten und Pumpstationen ohne Eingreifen des Bedieners wieder anzufahren", erklärt Clayton. "Das führte zu einer Verringerung der Überstunden der Bediener und zu mehr Betriebszeit für den Kunde." Tatsächlich sanken die Überstunden des Districts innerhalb der ersten 2 Jahre nach dem Steuerungssystem-Upgrade um bis zu 25 %.
System- und Ausrüstungs-Upgrades bieten zahlreiche Vorteile
Anschließend modernisierte das Team die veraltete elektrische Ausrüstung mit Rockwell Automation CENTERLINE® Medium Voltage (1500) und Low Voltage (2100) Motor Control Centers.
"Wir konnten die Ausrüstung über CNWS vorab beschaffen. Die Vorabbeschaffung ist ein Risiko, das viele Kommunen vermeiden wollen. Daher versuchen wir, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Rockwell Automation hat uns dabei wirklich sehr geholfen", sagt Clayton. "Wir konnten direkt mit dem Werk zusammenarbeiten, um die Ausrüstung zu entwerfen und bereitzustellen, und mit dem lokalen Distributor von Rockwell zusammenarbeiten, um Ersatzteile zu verwalten, sicherzustellen, dass die Ausrüstung rechtzeitig ankommt, und alles reibungslos abläuft."
Vor den Upgrades mussten die Mitarbeiter die Anlagen täglich überprüfen. Jetzt sind für die aufgerüsteten Anlagen nur noch wöchentliche Kontrollen erforderlich. Der District konnte auch die Mittel für Betrieb und Wartung dieser Anlagen auf andere Assets umverteilen.
Darüber hinaus konnte das Team dank der Möglichkeit, Daten zur Leistungsüberwachung aufzuzeichnen und abzurufen, Muster von hohen Stromstößen und Produktionsschemata aufdecken, die zu Problemen in der Anlage führten. Mit diesen Erkenntnissen konnten sie das Verteilungsnetz modifizieren, um den Betrieb weiter zu verbessern.