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Produktlebenszyklusmanagement entmystifiziert

Wie Product Lifecycle Management Herstellern helfen kann, sich auf das vorzubereiten, was als Nächstes kommt

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In den letzten zehn Jahren haben Führungskräfte in der Fertigung versucht, stärker digital ausgerichtete Prozesse einzuführen und eine Industrie 4.0-Vision für ihr Unternehmen zu entwickeln. Während die Technologie, die dies ermöglicht, immer weiter verbreitet ist, sind sie in der Regel auf Hindernisse gestoßen, wenn es darum ging, die Technologien zu verbinden und über Geschäftsbereiche hinweg zu integrieren.

Die Gründe warum Unternehmen einen vernetzten Ansatz benötigen, sind kaum jemals so deutlich gewesen. Während des plötzlichen Lockdowns im März wurde den Führungskräften abrupt bewusst, wie gut (oder schlecht) ihre Unternehmen darauf vorbereitet waren, den Betrieb fortzusetzen, basierend darauf, wie einfach die Mitarbeitenden auf Unternehmenssysteme zugreifen und in einer ungewohnten Umgebung mit Heimarbeit und Notbesetzung zusammenarbeiten konnten.

In dieser neuen Umgebung muss Agilität die Grundlage von Unternehmenssystemen sein. Dieser Wandel zeigt sich in der Regel nicht in ein oder zwei Geschäftsbereichen – er erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der Menschen, Prozesse und Technologien zusammenbringt. Product Lifecycle Management (PLM) bietet die Möglichkeit, diesen ganzheitlichen Ansatz zu untermauern, der durch einen durchgängigen digital thread vereint wird.

Was ist PLM?

PLM bezieht sich darauf, wie Unternehmen neue Produkte auf den Markt bringen, Produktdaten über einen Lebenszyklus hinweg verwalten, mit Lieferanten zusammenarbeiten, auf Markttrends und -einschränkungen reagieren, die Produktion planen und vieles mehr. Kurz gesagt, es geht darum, wie Menschen und Prozesse innerhalb eines Produktentwicklungsprozesses interagieren, unterstützt durch Technologie.

Die Grundlage eines PLM-Systems ist eine sich entwickelnde digitale Darstellung eines physischen Produkts, das letztendlich auf den Markt gebracht wird. Eine verwaltete Produktstruktur bildet die Grundlage für die digitale Darstellung und dient als Konstrukt, um alle Artefakte und Assets zuzuordnen, die typischerweise eine Konstruktion ausmachen und letztendlich das Endprodukt beschreiben. Während dieses Lebenszyklus kann die Auswirkung von Änderungen kontinuierlich bewertet und ausgeführt werden, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten in den Produktentwicklungsprozess einbezogen werden.

Ein PLM-System ist in der Regel Teil einer Unternehmenslandschaft, die auch andere Technologieinvestitionen umfasst, wie z. B. ERP-, MES- und CRM-Systeme, und kann sich über den gesamten Produktlebenszyklus mit diesen Datenquellen verbinden. Da sich verschiedene Produktionsprozesse unterschiedlich schnell entwickeln und reifen, ermöglicht Ihnen ein PLM-System, das Reifegradmanagement zu berücksichtigen, indem Sie verstehen, wo sich Geschäftsobjekte in ihrem eigenen und im übergeordneten Lebenszyklus befinden.

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Die Stärke dieser Systeme beruht auf dem Konzept der Industrie 4.0. Hersteller sprechen seit Jahren darüber und haben in der Regel Schritte unternommen, um Technologien wie das Internet der Dinge (IoT), AR/digitale Zwillinge in ihren Produktionsumgebungen zu ermöglichen.

Mit PLM können wir einen digital thread entwerfen und beschaffen, der sich über den gesamten Produktlebenszyklus erstreckt und die Integration einer Vielzahl verschiedener Datenquellen ermöglicht. Noch wichtiger ist jedoch, dass PLM-Daten, die traditionell nur dem Engineering-Bereich vorbehalten waren, nun funktionsübergreifend für alle Beteiligten verfügbar gemacht werden können. Dies schafft eine Möglichkeit, den Wert, den Unternehmen aus einer Vielzahl von Technologieinvestitionen ziehen, zu maximieren. All diese sind für sich genommen leistungsstarke Informationsquellen, aber wenn sie integriert sind, können Unternehmen wirklich damit beginnen, das Potenzial für Innovationen zu erkunden.

Angesichts der COVID-19-Beschränkungen ist es jetzt umso wichtiger, zugängliche und vernetzte Systeme einzurichten, um den Datenfluss über einen Lebenszyklus und das gesamte Unternehmen hinweg zu steuern. Unternehmen, die kein PLM einsetzen und bei ihren Engineering-Aktivitäten noch immer auf Tabellenkalkulationen und nicht vernetzte Tools angewiesen sind, hatten es in diesem Jahr wahrscheinlich schwer, sich schnell neu zu organisieren, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Diese Unternehmen werden zweifellos die Herausforderungen durch COVID-19 berücksichtigen und den Wert eines unternehmensweiten PLM-Ansatzes neu bewerten.

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Stärken Sie Ihr PLM

Wenn Ihre Organisation eine Investition in PLM erwägt, sollten Sie drei wichtige Punkte berücksichtigen, um einen Ansatz zu definieren.

1. PLM bedeutet geschäftliche Veränderung, nicht nur Technologie

Technologie ist eindeutig ein wichtiger Faktor für Veränderungen, aber kultureller Wandel, personelle Veränderungen und Veränderungen der organisatorischen Grenzen sind ebenso wichtig. Damit PLM effektiv ist, darf es nicht isoliert im Engineering-Bereich stattfinden – es muss eine unternehmensweite Anstrengung sein. Wie bereits erwähnt, geht es bei PLM wirklich um Menschen und Prozess, unterlegt durch Technologie – der geschäftliche Bedarf und Wert müssen im Mittelpunkt stehen, was zu mehr als nur einer technologischen Lösung führen sollte.

Selbstverständlich werden Führungskräfte auf C-Ebene eine wichtige Rolle bei der Umstellung auf eine flüssigere und agilere Methodik spielen, die Funktionen und Disziplinen übergreift. Schließlich stimmen die Ziele eines PLM-Ansatzes – Geld zu sparen, Investitionen zu entlasten, neue Einnahmequellen zu erschließen sowie Rentabilität und Marge zu steigern – gut mit ihren eigenen Zielen überein. Um eine breite Akzeptanz zu erreichen, ist daher eine Unterstützung auf C-Ebene erforderlich, um zu betonen, dass es sich hierbei um eine Geschäftsinitiative handelt – nicht einfach um ein Engineering-Vorhaben.

2. PLM kann Ihre Industrie 4.0-Ziele unterstützen

Was die verschiedenen Komponenten einer für Industrie 4.0 geeigneten Umgebung gemeinsam haben, sind Daten. Diese Daten befinden sich jedoch nicht an einem einzigen Ort, Team oder in einer Funktion. Mehrere Funktionen in einer Organisation können durch einen kohärenten digital thread vereint werden – von den Designingenieuren, die Entwürfe in CAD prototypisieren, über die Fertigungsingenieure, die modellbasierte Definitionen nutzen, die in das Design eingebettet sind, bis hin zu den Vertriebs- und Marketingteams, die digitale Zwillinge aus digitalen Darstellungen ableiten, wenn sie sich mit ihren Interessenten und Kunden treffen. Ein unternehmensweites PLM-System kann diesen kohärenten digital thread zusammen mit allen zugehörigen Produktentwicklung-Assets und -Aktivitäten verwalten und gleichzeitig allen Beteiligten und Teilnehmern in einer sicheren kollaborativen Umgebung kontinuierlichen Zugriff auf Produktentwicklungsinformationen bieten.

Die besten Unternehmen stellen heute sicher, dass das Produktdesign durch die Herstellbarkeit begrenzt ist – es ist sinnlos, ein aufwendiges Design zu entwickeln, nur um festzustellen, dass das Produkt selbst nicht gewinnbringend oder überhaupt nicht hergestellt werden kann. Frühe Planungsaktivitäten für die Fertigung können innerhalb von PLM ermöglicht werden, um sicherzustellen, dass der umfangreiche Datensatz, der im System verwaltet wird, nachgelagert verfügbar ist und vollständig mit dem sich entwickelnden Design auf der einen Seite, aber auch mit den Fertigungsfähigkeiten der Anlagen und der Lieferkette eines Unternehmens auf der anderen Seite übereinstimmt – alles im Rahmen des unternehmensweiten Veränderungsmanagements.

3. Die digitale Transformation ist nie abgeschlossen

Laut Forrester glauben 21 % der Führungskräfte, dass ihre digitale Transformation abgeschlossen ist. Diese Mentalität kann gefährlich sein, denn Innovation muss ein kontinuierlicher Bestandteil Ihrer Produktstrategie sein. Ein PLM-Ansatz kann dazu beitragen, die Mitkopplungsschleifen zu verstärken, die es Ihnen ermöglichen, neue Produkte auf der Grundlage datengestützter Entscheidungsfindung als Teil eines integrierten digital thread zu prototypisieren und zu testen.

Initiativen zur digitalen Transformation können ins Stocken geraten – aber es gibt einige Schritte, die Sie berücksichtigen sollten, um den Erfolg sicherzustellen, insbesondere wenn PLM im Mittelpunkt einer digitalen Transformationsstrategie steht. Haben Sie eine ehrgeizige Vision, aber einen realistischen Umsetzungsplan, denn bei der Implementierung von PLM müssen Sie typische Phasen durchlaufen. Jede Phase erfordert eine sorgfältige Gestaltung und Umsetzung und darf nicht überstürzt werden.

Und natürlich dürfen Schulung und Akzeptanz nicht übersehen werden. PLM ist im Rahmen einer Initiative zur digitalen Transformation fast immer eine neue Arbeitsweise und kann auch weiterhin eine solche sein, wenn mehr Funktionen eingesetzt werden. Ohne die Menschen stellen Prozess und Technologie allein keinen soliden Ansatz für PLM dar.

Unterstützung Ihrer Transformation

PLM ist im Fertigungsbereich äußerst nützlich, wird aber heute noch nicht vollständig genutzt. Deshalb freuen wir uns sehr, mit Rockwell Automation zusammenzuarbeiten, um Unternehmen dabei zu helfen, Engineering und Fertigung zusammenzubringen und Informationen besser über funktionale Grenzen hinweg zu teilen.

Die Expertise von PTC und Rockwell Automation ist für Unternehmen, die in den Bereich Industrie 4.0 einsteigen, eine natürliche Ergänzung. Gemeinsam unterstützen wir Hersteller dabei, ihre Produktionsumgebungen so zu gestalten, zu bauen, zu warten und zu verbessern, dass der Wert dieser innovativen Technologien optimal genutzt wird.

Die Stärke unserer Partnerschaft liegt in den gemeinsamen Erkenntnissen und Erfahrungen, die wir nutzen, um Ihnen zu helfen, eine starke End-to-End-Lösung für eine immer stärker vernetzte Unternehmenswelt zu definieren.

Wenn Sie mehr über PLM, digital thread und die erfolgreiche digitale Transformation erfahren möchten, besuchen Sie den Management Perspectives Hub, der voller Informationen und Ressourcen für Führungskräfte in der Industrie ist.

Veröffentlicht 18. November 2020


David Hughes
David Hughes
Business Development Director, PTC
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