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Von Automatisierung zu Autonomie

Wie fortschrittliche Motion- und Robotiksysteme den durchgängigen Materialfluss transformieren

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Der Wandel von Automatisierung zu Autonomie

Hersteller stehen vor wachsenden Herausforderungen – schwankende Nachfrage, Unterbrechung der globalen Lieferkette, eine zunehmende Variantenvielfalt (SKUs) sowie steigende Erwartungen an Geschwindigkeit und Individualisierung. Personalmangel und Kostendruck machen manuelle Prozesse zunehmend unwirtschaftlich. Zudem wirken sich Verzögerungen oder zusätzliche Übergaben im Materialfluss unmittelbar auf die gesamte Produktion und somit auf Durchsatz, Qualität und Rentabilität aus.

Die Produktionslogistik ist das Rückgrat der Fertigung. Es geht nicht nur darum, Teile zu bewegen, sondern auch darum, den Materialfluss über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu koordinieren. In der heutigen komplexen Umgebung ist die Produktionslogistik zu einem echten strategischen Wettbewerbsvorteil geworden. Effizienz, Flexibilität und Ausfallsicherheit hängen davon ab, wie gut sich die Materialien durch die Anlage bewegen.

Herkömmliche Systeme, die auf statischen Förderbändern und manuellen Abläufen basieren, können da nicht mithalten. Hersteller benötigen intelligente, vernetzte Lösungen, die Planung und Ausführung nahtlos miteinander verbinden. Hier kommen fortschrittliche Motion- und Robotiksysteme ins Spiel.

Autonomie im Materialfluss vorantreiben

Herkömmliche Systeme, die auf statischen Förderbändern und manuellen Abläufen basieren, haben Schwierigkeiten, stoßen bei den heutigen Anforderungen an die High-Mix-/Low-Volume-Produktion und schnellen Umrüstungen zunehmend an ihre Grenzen.

Der Wandel von der Automatisierung zur Autonomie markiert eine notwendige und grundlegende Veränderung in der Herangehensweise der Hersteller an Materialbewegungen. Automatisierung bedeutete bislang, wiederkehrende Aufgaben durch Maschinen zu ersetzen. Autonomie hingegen bedeutet, intelligente Systeme zu schaffen, die Bedarfe vorausschauend erkennen, sich flexibel an Veränderungen anpassen und ihre Leistung selbstständig optimieren, ohne ständiges menschliches Eingreifen.

Fortschrittliche Motion- und Robotiklösungen machen genau das möglich: Sie verwandeln starre, lineare Prozesse in dynamische, intelligente Materialflüsse, die sich über den gesamten Produktionslebenszyklus erstrecken.

Die Grundlage für autonomen Materialfluss schaffen

Einheitliche Steuerungsarchitekturen reduzieren die Komplexität, indem sie Roboter, Förderbänder und Sicherheitssysteme in einer einzigen Plattform zusammenführen. Diese Integration sorgt für eine synchronisierte Leistung über die gesamte Anlage hinweg und beschleunigt die Inbetriebnahme, da der Einsatz mehrerer Steuerungen reduziert wird. Intelligente Fördertechnologien wie die Independent Cart Technology (ICT) ersetzen herkömmliche Riemen und Ketten durch magnetisch angetriebene Förderwagen, die eine präzise und schnelle Bewegung ermöglichen. Diese Systeme unterstützen schnelle Umrüstungen und flexible Layouts und eignen sich daher ideal für High-Mix-/Low-Volume-Umgebungen, in denen Agilität entscheidend ist.

Autonome mobile Roboter fügen eine weitere Informationsebene hinzu, indem sie den Materialtransport zwischen Arbeitsstationen automatisieren. Diese Roboter sind mit KI-gestützter Navigation und Echtzeitkoordination ausgestattet und passen sich an dynamische Anlagenbedingungen an, optimieren Workflows und senken die Arbeitskosten bei gleichzeitiger Verbesserung der Sicherheit. Digitale Planungs- und Simulationstools, wie Emulate3D, ermöglichen es Herstellern, Logistikstrategien bereits vor der Umsetzung virtuell zu modellieren und zu validieren. So lassen sich Risiken minimieren, Inbetriebnahmezeiten verkürzen und Systeme realisieren, die von Anfang an wie geplant funktionieren.

Die Wirkung: von Effizienz zu Intelligenz

Die Kombination aus Produktionslogistikprinzipien und fortschrittlichen Motion-Technologien verbessert Prozesse nicht nur, sondern transformiert sie grundlegend. Hersteller profitieren von kürzeren Produkteinführungszeiten durch reduzierte Inbetriebnahmezeiten, höherem Durchsatz durch synchronisierte Systeme und reduzierte Arbeitskosten durch weniger manuelle Handhabung. Die Sicherheit verbessert sich durch intelligentes Routing und integrierte Systeme, und Skalierbarkeit wird durch modulare Plattformen erreicht, die mit den geschäftlichen Anforderungen mitwachsen.

Hersteller können Folgendes erwarten:

  • Kürzere Produkteinführungszeit: kürzere Inbetriebnahmezeiten um bis zu 25 % dank Simulation und modularen Architekturen.
  • Niedrigere Arbeitskosten: Autonome mobile Roboter und automatisierte Umrüstungen verringern manuelle Handhabung und senken die Arbeitskosten deutlich.
  • Verbesserte Sicherheit: Intelligentes Routing und integrierte Sicherheitssysteme minimieren Gefahren am Arbeitsplatz.
  • Skalierbarkeit: Modulare Plattformen ermöglichen es Herstellern, klein zu beginnen und bei Bedarf zu expandieren.

Der Übergang zur Autonomie

Der Weg von der Automatisierung zur Autonomie beginnt mit einem klaren Verständnis des aktuellen Zustands. Hersteller müssen Engpässe im Materialfluss identifizieren und ihre Auswirkungen auf die Leistung quantifizieren. Darauf aufbauend bildet die Definition von Zielen – abgestimmt auf die geschäftlichen Prioritäten wie Geschwindigkeit, Flexibilität, Sicherheit oder eine Kombination daraus – die Grundlage für den Erfolg. Die Zusammenarbeit mit Lösungsanbietern, die integrierte Plattformen und bewährtes Branchen-Know-how bieten, stellt sicher, dass Technologieinvestitionen messbare Ergebnisse liefern. Ein schrittweiser Einstieg mit modularen Systemen ermöglicht es Herstellern, neue Ansätze zu testen, ohne bestehende Abläufe zu beeinträchtigen, während digitale Tools durch vorab validierte Designs Sicherheit vor der Implementierung bieten. Die schnelle Skalierung über Produktionslinien und Standorte hinweg wird dann zu einem natürlichen nächsten Schritt, der durch flexible Architekturen und intelligente Systeme unterstützt wird.

Setzen Sie auf intelligente Lösungen

Materialfluss ist längst kein Hintergrundprozess mehr – er ist zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor geworden. Durch den Einsatz moderner Motion- und Robotiklösungen können Hersteller mehr Agilität, Effizienz und Ausfallsicherheit in einer zunehmend komplexen Welt erreichen. Der Wandel von der Automatisierung zur Autonomie ist nicht nur eine Frage der Technologie – es geht darum, Ihr Unternehmen langfristig erfolgreich aufzustellen.

Bereit für den nächsten Schritt?

Erfahren Sie, wie fortschrittliche Motion- und Robotiklösungen Ihren durchgängigen Materialfluss optimal steuern und den Weg zu einem zukunftssicheren Werk ebnen können.

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Veröffentlicht 26. Januar 2026

Themen: Accelerate Digital Transformation Empower People Optimize Production Advanced Motion & Robotics Digitale Transformation Automobil- und Reifenindustrie Life Sciences Independent Cart Technology Achssteuerung Digitaler Zwilling Emulate3D

Ara Surenian
Ara Surenian
Vice President of Product Management, Rockwell Automation
Ara serves as the leader of Rockwell Automation’s Production Logistics business unit developing approaches to integrate advanced motion and robotics solutions to help customers automate and optimize end-to-end material movement for future-ready factories. Previously, he oversaw the company’s production planning and scheduling software portfolio. With four decades of experience in plant operations, lean manufacturing and digital transformation, Ara has consistently delivered significant enhancements across various manufacturing sectors.

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