SPS IPC Drives: In Nürnberg war viel Praxisnahes los

SPS IPC Drives: Viel Praxisnahes in Nürnberg

Die SPS IPC Drives hat sich wieder einmal selbst übertroffen: Vor allem am zweiten Messetag herrschte dichtes Gedränge in den Hallen. Ein erster Hinweis darauf, dass wohl ein neuer Besucherrekord erreicht werden würde. Und dem war auch so: Laut Veranstalter wurden letztendlich mehr als 70.000 Tickets für die diesjährige SPS IPC Drives gelöst. Ein stolzer Andrang, der ganz klar widerspiegelte: Der Konjunkturmotor brummt und der Branche geht’s gut.

Wie der VDMA bekanntgab, wird die deutsche Maschinenbauindustrie in diesem Jahr erstmals die 220-Milliarden-Euro-Umsatzmarke sprengen. Für 2018 geht man von einer gleich bleibenden Dynamik und einem weiteren Umsatzanstieg auf mehr als 230 Milliarden aus. Eine ähnlich positive Grundstimmung förderte die aktuelle Ausgabe des PwC-Maschinenbau-Barometers zutage: Die überwiegende Mehrheit der befragten Entscheider zeigt sich optimistisch, dass das aktuell wahrnehmbare Wirtschaftswachstum auch in den nächsten zwölf Monaten anhalten wird. Die Investitionsfreude steigt demnach – vor allem in Forschung und Entwicklung (66 %), aber auch in Anlagenerweiterungen (51 %) und Digitalisierungs- bzw. Industrie 4.0-Lösungen (50 %). Schließlich verschärfen sich in einer zunehmend globalisierten Welt auch die Wettbewerbsbedingungen.

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Die I 4.0-Reise kann beginnen

Wie lassen sich bestehende Anlagen optimieren? An welcher flexibilitätssteigernden Schraube könnte noch gedreht werden? Welche Parameter sollten für ein Maximum an Transparenz und Effizienz kontinuierlich überwacht werden? Welche Daten lohnt es sich zu sammeln, aufzubereiten und für tiefergehende Analysen zu nutzen? Wie viel Vernetzung braucht ein moderner, zukunftsorientierter Produktionsbetrieb und wann bzw. an welchen Stellen wird IT- und OT-Welten Verbindendes unter Umständen ungesund? Allesamt Fragen, mit denen sich die fertigende Industrie aktuell konfrontiert sieht. Und allesamt Fragen, auf die die insgesamt 1.675 Aussteller auf der SPS IPC Drives adäquate Antworten zu geben versuchten. Mit einem Wort: Einmal mehr war es das Thema Industrie 4.0, das beim Nürnberger Branchentreff im Blickpunkt stand. Kaum eine Firma, die nichts dazu anzubieten hatte und kaum ein Kundengespräch, das nicht zumindest indirekt in diese Richtung führte. Denn mittlerweile stellt sich längst nicht mehr die Frage, ob ein produzierendes Unternehmen überhaupt auf diesen Zug aufspringt, sondern nur noch wann und in welchem Umfang. Jeder hat sein Tempo. „One size fits all“, also Industrie 4.0 von der Stange gibt es nicht. Genauso wenig wie es maßgeschneiderte Lösungen oder umfassende Cybersecurity-Konzepte aus der Konserve gibt. Maschinenbauer haben andere Anforderungen als Endkunden, global aufgestellte Unternehmen andere als vorwiegend regionale Player und Lebensmittelhersteller andere als Vertreter der Elektronikindustrie. Jede Branche hat ihre Eigenheiten und kein Unternehmen gleicht 1:1 einem anderen. Deshalb betrachten wir uns als „Your journey to Industrie 4.0“-Reisebegleiter, wie in Nürnberg anhand unseres neuen Standkonzepts zu sehen war: Wir holen unsere Kunden, die jeweils ganz eigene,  individuelle Anforderungen und Herausforderungen haben, da ab wo sie stehen. Wir unterstützen sowohl Maschinenbauer als auch Produktionsbetriebe auf ihrem ganz „persönlichen“ Weg in Richtung Industrie 4.0 – und zwar nicht nur mit entsprechenden Produkten, sondern vor allem auch mit entsprechenden Services und Dienstleistungen.

Auf Erfahrung aufbauen

Was viele nicht wissen: Rockwell Automation brachte bereits vor 13 Jahren eine vollintegrierte und skalierbare Produktplattform auf den Markt, die auf offenen Standards wie EtherNet/IP basiert. So gesehen ist unser „Connected Enterprise“ nichts anderes als eine natürliche Weiterentwicklung dessen, was damals als „Integrated Architecture“ Plattform begann. Im Bereich der intelligenten Vernetzung in der Produktion können wir auf langjährige Erfahrung zurückgreifen. Mittlerweile ist es möglich gemeinsam mit unseren Kunden „Digitalisierungs-Checks“ durchführen, um zu sehen, was in der Praxis funktioniert bzw. was sich bei einem konkreten IIoT-Projekt eventuell als Hindernis herausstellen könnte – unser im Mai 2017 neu eröffnetes Connected Enterprise-Kompetenzzentrum in Karlsruhe macht es möglich. Über 40 Unternehmen konnten sich bereits vor Ort über den Mehrwert eines individuellen Ansatzes zur Realisierung von Industrie 4.0 überzeugen. Unterstützen können unsere IT- und Automatisierungsspezialisten aber auch in vielen anderen Bereichen – beispielsweise beim Aufbau einer sicheren Netzwerkinfrastruktur oder bei der Entwicklung und Einführung einer Lösung, die Industriesteuerungssysteme mit einem Defense-in-Depth-Sicherheitsansatz schützt.

Falls Sie also einen erfahrenen Reisebegleiter in Richtung Industrie 4.0 suchen, besuchen Sie uns in Karlsruhe!

Andreas Hamm
Gepostet 15 Januar 2018 Von Andreas Hamm, Country Director, Rockwell Automation
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