Auf sich ändernde Verbrauchertrends reagieren

Auf sich ändernde Verbrauchertrends reagieren

Die erforderliche Umstellung auf Digitalisierung aufgrund des sich ständig ändernden Verbraucherverhaltens stellt Hersteller von Produkten und ihre Zulieferer vor immer größere Herausforderungen. Ein wichtiger Trend auf dem Markt ist, dass Verbraucher mehr Vielfalt und eine intuitiver angepasste Produktauswahl in Verbindung mit möglichst kurzen Lieferzeiten erwarten.

Während Verbraucher in der Vergangenheit nur das auswählen konnten, was aktuell in den Regalen lag, prüfen sie jetzt online alle Optionen, bevor ihnen die Verfügbarkeit bestätigt wird. Anschließend bestellen sie ihre Produkte bei verschiedenen Anbietern – und zu den bestmöglichen Preisen. Tatsächlich erfahren wir von unseren Kunden, dass „die Nachfrage nach einer größeren Vielfalt durch die Verbraucher die Umstellung auf neue Technologie für die Prozesssteuerung beschleunigt“.

Lieferanten konkurrieren nicht mehr nur mit ihren traditionellen, langfristigen Wettbewerbern, sondern sind auch dem Druck kürzerer Lieferzeiten, größerer Margenerosion und höherer Investitionen in Online-Plattformen ausgesetzt. Viele haben uns mitgeteilt, dass „der gestiegene weltweite Wettbewerb die Implementierung intelligenter Anlagen für die jüngere Generation vorantreibt“.

Noch befinden wir uns erst am Anfang dieses neuen Verbraucherparadigmas, doch es ist klar, dass wir Fertigungsanlagen bauen müssen, die nicht nur den aktuellen Bedarf, sondern auch die zukünftigen Anforderungen erfüllen können. Nur so bleiben wir im Geschäft.

Das Streben nach Digitalisierung hat daher – aufgrund der Initiativen verschiedener Länder – den Bedarf an digitalen Fertigungsstätten erhöht, die maximale Flexibilität in Verbindung mit niedrigeren Produktionskosten bieten. Auch wenn dies für die meisten Branchen nicht neu ist, wird klar, dass die vom Markt diktierte Anpassungsgeschwindigkeit die Übernahme dieser Anforderungen in die Fertigungsprozesse fördert und beschleunigt.

Dieses neue Ziel kann nur erreicht werden, wenn eine digitale Fertigungsstätte nicht mehr auf die vier Wände des Werks selbst begrenzt ist, sondern sich auf die gesamte Lieferkette ausdehnt – von den Rohstoffen bis hin zu den Shops/Läden, in denen der Verbraucher seine Produkte bestellen/kaufen kann.

Besuchen Sie unseren Stand auf der Achema, um zu erfahren, wie wir mit unserem skalierbaren digitalen Prozessleitsystem Unternehmen aller Größen und mit den unterschiedlichsten Investitionsvolumina dabei unterstützen, das Werk der Zukunft zu bauen.

Bei der Betrachtung eines digitalen Werks wird deutlich, dass ein separates Prozessleitsystem nicht mehr in Frage kommt. Stattdessen ist ein integriertes, digitales Prozessleitsystem erforderlich, um nicht nur diese flexiblen Produktionsanforderungen schnell zu erfüllen, sondern auch eine wesentlich größere Rolle in der digitalen Fabrik der Zukunft spielen zu können. Dies wird durch die folgende Aussage eines Kunden bestätigt: „Wenn wir heute genauso vorgingen wie vor fünf Jahren, würde uns das um 20 Jahre zurückwerfen. Daher müssen wir unsere Anlagen schon morgen digitalisieren.“

Für eine zentrale Anzeige aller Bereiche der Lieferkette ist eine Open-Source-Plattform in einer vor Cyber-Angriffen geschützten Umgebung erforderlich. Schnelle Entscheidungen müssen auf einer soliden Grundlage basieren. Hierbei werden große Datenmengen erfasst, analysiert, verteilt und in einem für Unternehmensplaner und Anlagenmanager verständlichen Kontext bereitstellt.

Während versucht wird, auf das sich ständig ändernde Verbraucherverhalten einzugehen, setzen Regierungen neue Rechtsvorschriften in Kraft, um sicherzustellen, dass die Verbraucher auch vor Produkten schlechter Qualität geschützt werden, die ihre Gesundheit beeinträchtigen könnten. Aus diesem Grund müssen in Fertigungsanlagen zuverlässige Track-and-Trace-Verfahren implementiert werden, die die gesamte Wertschöpfungskette abdecken – von den Rohstofflieferanten bis hin zu den einzelnen Verbrauchern. All diese „Big Data“ müssen nicht nur gespeichert, sondern auch in den richtigen Kontext gesetzt werden, um bei Bedarf schnell reagieren und gegensteuern zu können.

Besuchen Sie unseren Stand auf der Achema, um zu erfahren, wie wir mit unserem skalierbaren digitalen Prozessleitsystem Unternehmen aller Größen und mit den unterschiedlichsten Investitionsvolumina dabei unterstützen, das Werk der Zukunft zu bauen. Wir zeigen Ihnen auch, welche ebenso kritische Rolle ein Single-Use-Bioreaktor spielt, wenn es um diese Nachfragetypen in der Pharmaindustrie geht, und wie wir Ihnen dabei helfen können, mit unternehmensbasierten Serialisierungslösungen die Compliance-Anforderungen zu erfüllen.

Alain Hermans
Gepostet 4 Juni 2018 Von Alain Hermans, Process Leader, EMEA, Rockwell Automation
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