Verbesserungen durch Echtzeitdaten und -analysen

Verbesserungen durch Echtzeitdaten und -analysen

In vielen Fertigungsbetrieben ist es noch immer üblich, Maschinenausfälle umgehend und ohne die Nutzung von Daten zu beheben, die zu langfristigen Lösungen beitragen könnten. Diese Übergangslösungen mögen in der jeweiligen Situation zwar notwendig erscheinen, langfristig wirken sie sich jedoch nachteilig auf die Produktivität, Rentabilität und Arbeitsmoral aus.

Dank dem industriellen Internet der Dinge (IIoT) und einer verbesserten Kommunikation zwischen Geräten, Produktionsanlagen und der Unternehmensleitung wird eine solche Vorgehensweise aber bald der Vergangenheit angehören.

Warum? IIoT-fähige Tools zur Visualisierung und besseren Zusammenarbeit erfassen Informationen von Maschinen und integrierten Geräten. Sie unterstützen damit Echtzeitanalysen, mit denen unvorhergesehene Produktionsereignisse — wie Anlagenausfälle, aufgebrauchte Lagerbestände, Produkte schlechter Qualität oder unsichere Arbeitsbedingungen – verhindert werden können. Mit Echtzeitdiagnosen lassen sich Probleme beseitigen, bevor sie überhaupt auftreten, und bessere Entscheidungen zur Abfallreduzierung und Produktivitätssteigerung treffen.

Kurz: Daten werden in verwertbare Intelligenz umgewandelt.

Hinzu kommt, dass integrierte, intelligente Geräte und EtherNet/IP™-Verbindungen zu dezentralen Steuerungen und Sensoren dazu beitragen, eine Initiative zur kontinuierlichen Verbesserung wie Lean oder Six Sigma zu „digitalisieren“. Produktions- und Gerätemessdaten können in Echtzeit verfolgt werden und tragen zur schnelleren – und kosteneffektiveren – Planung und Implementierung von Verbesserungen bei.

Leider sehen sich viele Hersteller und Industriebetriebe mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, wenn sie den digitalen Wandel zu einem Connected Enterprise vollziehen wollen:

  • Veraltete Steuerungen und Sensoren — die bereits ein Risiko für die Cybersicherheit darstellen — sind häufig nicht für die Datenextraktion und -kommunikation geeignet
  • Die Netzwerkinfrastruktur kann Datenübertragungen von der Betriebs- zur Geschäftsebene häufig nicht unterstützen
  • Ältere Analyselösungen setzen der Nutzung von Informationen durch das Bedien- und das Führungspersonal Grenzen
  • Ein Mangel an strategischer Planung der Digitalisierung behindert die organisatorische Umgestaltung

In jeder Anlage steckt eine Fülle digitaler Möglichkeiten. Sind Sie bereit, Ihre Möglichkeiten optimal auszuschöpfen?

Beth Parkinson
Gepostet 18 Oktober 2017 Von Beth Parkinson, Market Development Director, Connected Enterprise, Rockwell Automation

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