Greenfield-Beobachtungen für Branchenführer

Greenfield-Beobachtungen für Branchenführer

Mehr oder weniger alle der führenden Branchenvertreter, die ich treffe, haben eins gemeinsam: sie wollen ihre Unternehmen noch effizienter und produktiver machen.

Manchmal ist es eine große Herausforderung, sich den Weg durch die ständigen Optimierungen zu bahnen, durch die ein Unternehmen in der heutigen Zeit konkurrenzfähig bleibt.

Die Integration effizienter Steuerungs-, Sicherheits- und MES-Lösungen und die Modernisierung von Anlagen in einem Werk am Ende ihres Lebenszyklus erfordern eine ganz besondere Kombination aus Pragmatismus und Vision.

Ich bin sehr stolz auf die Art und Weise, wie sich die Ingenieure bei Rockwell Automation diesen Herausforderungen immer wieder stellen und unsere Kunden dabei unterstützen, produktivere, effizientere und nachhaltigere Produktionsstätten zu entwickeln – ganz gleich in welcher Branche.

Der Jaguar F-PACE wurde in Kooperation mit Rockwell Automation und Cisco-Technology gebaut, ist mit validierten, skalierbaren und sicheren Netzwerkarchitekturen ausgestattet, die eine Datenverwaltung für bessere Unternehmensleistung ermöglichen, und bietet dank seiner Vernetzungsfähigkeit eine nahtlose Verbindung zu ihren mobilen Geräten.

Doch es geht nicht nur um die Verbesserung einer bestehenden Anlage, sondern den Bau eines neuen Werks. Bei solchen Greenfield-Projekten muss die Produktivität stets im Mittelpunkt stehen. Das mag selbstverständlich klingen, doch geht es bei Produktivität im Zeitalter des Connected Enterprise hauptsächlich darum, flexibel und zukunftsorientiert zu sein – nicht nur bei den installierten Anlagen und Systemen, sondern auch hinsichtlich der Art und Weise, wie das Werk Daten einsetzt, um Arbeitskräfte und Lieferkette optimal zu nutzen.

 

Wenn es um Greenfield-Projekte geht, steht das Zeitalter des IIoT bereits vor der Tür. Ich spreche für das Rockwell Automation-Team, das mit Jaguar Land Rover zusammenarbeitet, wenn ich sage, dass wir sehr stolz darauf sind, unseren Beitrag zur Bereitstellung neuer, flexibler und produktiver Werkslösungen für eine so bedeutende Marke zu leisten. Außerdem haben wir uns sehr darüber gefreut, einen Jaguar F-Pace auf der Hannover Messe präsentieren zu können, anhand dessen wir das Konzept zur Umsetzung eines Connected Enterprise anschaulich erläutern konnten.

Wie ich bereits erwähnte, scheint es geradezu selbstverständlich zu sein, in der Produktion ein Maximum an Produktivität zu erwarten. Doch in den letzten Jahren ging es vermehrt darum, auf welchen unterschiedlichen Ebenen Produktivität erzielt werden kann und welchen Beitrag flexible Technologien dazu leisten, nachhaltig Produktivität zu optimieren. Beispielsweise helfen die iTRAK- und Magnemotion- Technologien, Teile und Produkte im gesamten Werk effizienter zu transportieren und erfordern dabei weniger Wartungsaufwand als herkömmliche Methoden.

Darüber hinaus können sie so programmiert und umprogrammiert werden, dass sie verschiedene Funktionen zu unterschiedlichen Zeiten und mit anderen Durchsatzzahlen ausführen. Diese Funktionen können auf Knopfdruck (oder vielmehr durch Berühren eines Bildschirms) geändert werden und es lassen sich mit neuen Produktlinien oder Fähigkeiten auch neue Funktionen ergänzen. Dies führt nicht nur zu wesentlich kürzeren Umrüstzeiten, sondern das Werk produziert in kürzester Zeit effizienter und kann sich auch viel besser an zukünftige Änderungen anpassen.

Julian Ware erläutert, welchen Einfluss die Zusammenarbeit von Rockwell Automation mit Cisco Technology auf die Produktion des Jaguar F-PACE hatte

Wenn flexible neue Transporttechnologien wie diese in einem vollständig vernetzten Unternehmen eingesetzt werden, können Werksleiter zudem das ganze Potenzial ihrer Daten nutzen. Dank herausragender Einblicke in die Leistung der Anlagen im Fertigungsbereich lassen sich Daten analysieren und in aussagekräftige Business Intelligence umwandeln. Dieses Echtzeitwissen kann die Wartungseffizienz verbessern, Ausfallzeiten verringern und Produktivität auf völlig neue Weise messen. Durch die Verlagerung der Business Intelligence von der Maschinenebene auf die MES- und ERP-Ebenen des Unternehmens kann die Fertigung ein integrierter Teil der gesamten Lieferkette werden.

Waren die Bedingungen je besser, ein neues Werk zu bauen? Wohl kaum! Doch auch für alle, die nicht von Grund auf neu beginnen können, gibt es gute Neuigkeiten, denn auch Produktivität und Flexibilität eines bestehenden Werks können durch Integration neuer Technologien im Rahmen „normaler“ Modernisierungsmaßnahmen am Ende des Lebenszyklus verbessert werden. Die Prinzipien des Connected Enterprise können enorme Vorteile für alle Werke mit sich bringen, die sich für ein strategisches Konzept zur Umstellung auf eine Umgebung entscheiden, in der IT (Information Technology) und OT (Automatisierung) vereint werden, um die bereits verfügbaren Daten optimal zu nutzen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, welches Optimierungspotenzial in Ihrem Werk schlummert, sprechen Sie mit Ihrem lokalen Rockwell Automation-Team.

Thomas Donato
Gepostet 11 September 2017 Von Thomas Donato, Senior Vice President, Global Sales and Marketing, Rockwell Automation
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