Mehrwerte der Digitalisierung nutzen

Mehrwerte der Digitalisierung nutzen

„Request Quality Check“. Die Microsofts HoloLens reagiert sofort und Sie bekommen die gewünschten Informationen eingespielt – in eine Mixed Reality-Brille, die auf Ihre Sprachkommandos hört. Das ist schon längst keine Science Fiction mehr, sondern Technologie, die bereits in vielen Unternehmen zu Schulungszwecken , zum Knowledge-Transfer, bei Montage- oder Wartungsaktivitäten oder zur Schaffung digitaler Maschinenabbilder für Trainings- oder Inbetriebnahmezwecke  eingesetzt wird. Solche einst futuristisch anmutenden Technologien sind längst „salonfähig“, auch oder vor allem in der Industrie. Laut einer Capgemini Studie könnte die Nutzung erweiterter (AR) und virtueller Realitäten (VR) in wenigen Jahren bereits in jedem zweiten Unternehmen Standard sein. Potenzielle Anwendungsszenarien gibt es viele.  

Nahezu jeder, der selbst schon einmal mit Augmented- oder Virtual Reality-Technologien in Berührung kam, zeigte sich auf Anhieb begeistert. Hinter der Begeisterung für die Technik steht ein ganz praktischer Grund: Konkrete Mehrwerte zu nutzen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Und lohnt sich der Einsatz? Grundsätzlich gibt es viele Schrauben, an denen man drehen könnte, um sowohl Maschinen als auch die Produktion noch produktiver, noch effizienter oder noch flexibler zu werden. Schließlich soll nichts „verschlechtbessert“ werden. 

Allgemeingültige Erfolgsrezepte gibt es leider nicht. Was für ein Unternehmen eine Ideallösung ist, bringt einem anderen gar nichts.  Die gute Nachricht ist: Heutzutage lässt sich fast alles in geschützten virtuellen Umgebungen simulieren und ausprobieren. Ein gutes Beispiel dafür ist unser Connected Enterprise Kompetenzzentrum in Karlsruhe: Dort werden die Chancen der Digitalisierung und der konkrete Nutzen unterschiedlichster Industrie 4.0-Anwendungen interaktiv erlebbar. Damit ist es die perfekte Umgebung, um gemeinsam mit Kunden an individuellen Strategien und kreativen Ideen für eine erfolgreiche Zukunft zu feilen. 

Durchgängigkeit ist Trumpf

Wer die Vorteile moderner Technologien voll ausschöpfen möchte, muss gezielt „connecten“: Denn nur intelligent vernetzt liefert Zugang zu Echtzeitinformation und faktenbasierter Handlungsfähigkeit. Eine zentrale Datenquelle für einen vollständigen Überblick über alle Betriebs- und Systemzustände – das ist es, wovon viele Entscheidungsträger insgeheim träumen.  

Besuchen Sie uns auf der SPS in Nürnberg und sehen Sie Smart Manufacturing in Aktion in Halle 9, an Stand 205.

Stellen Sie sich bitte folgendes Szenario vor: Sie blicken auf Ihr Anzeigegerät und sehen sofort eine Übersicht über all Ihre Fabriken. Sie haben eine Frage an den Betriebsleiter des Werks in Übersee – ein Touch genügt und schon sind Sie per App direkt mit ihm verbunden. Eine detaillierte Auskunft darüber, wann bei der Maschine XY am Produktionsstandort Z der nächste Service fällig wird, erhalten Sie genauso einfach und schnell, ohne in eine andere Software-Applikation wechseln zu müssen. Die neue FactoryTalk InnovationSuite powered by PTC macht es möglich. Sie gibt Ihnen sogar den Tipp, dass Sie am besten jetzt gleich – ein zustimmender Touch genügt – einen entsprechenden Arbeitsauftrag für Ihr Instandhaltungsteam vor Ort kreieren. Auf Wunsch könnten akut werdende Wartungsaktivitäten selbstverständlich vollautomatisch initiiert werden. Denn das System denkt mit – künstliche Intelligenz, es protokolliert mit – digitales Monitoring und es erfährt aus erster Hand was tatsächlich Sache ist. Schließlich wissen Sensoren gemeinhin mehr als noch so penibel geführte Excel-Listen. 

Wir kennen doch alle diese „Zukunftsvision“ von einem Kühlschrank, der ohne menschliches Zutun Joghurt oder Milch nachbestellt, wenn der Bestand zur Neige zu gehen droht. Mittlerweile sind solche vor gar nicht allzu langer Zeit noch als Utopien geltende Ideen längst Realität geworden. Wohin die digitale Reise in Zukunft noch führen wird? Ganz ehrlich, ich bin selbst schon gespannt darauf! Nach dem Siegeszug mobiler Devices in der Produktion zeichnen sich derzeit Mixed Reality-Anwendungen als nächster großer Trend im Industrieumfeld ab. Ich kann nur sagen: Wir sind perfekt gerüstet dafür. Die strategische Allianz mit PTC stärkt uns den Rücken im IoT- und Augmented Reality-Bereich. Wenn sogar die HoloLens jetzt auf unser Kommando hört, dann stehen uns und unseren Kunden jede Menge neuer Möglichkeiten offen. Sprechen wir darüber… 

Andreas Hamm
Gepostet 19 September 2019 Von Andreas Hamm, Country Director, Rockwell Automation
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