Der richtige Partner beim Bau von Elektrofahrzeugen

Der richtige Partner beim Bau von Elektrofahrzeugen

Die stille Revolution, die den Wandel des Fahrzeugdesigns verspricht, ist nicht mehr ganz so still. Bedingt durch Regierungsmandate und erhebliche Verbesserungen der Batterietechnik gewinnt die Herstellung von Elektrofahrzeugen weltweit an Fahrt – und ein Ende ist nicht in Sicht.

Bestimmungen zur Verbesserung der Kraftstoffeffizienz bzw. Verringerung der durchschnittlichen Kohlendioxidemissionen der Fahrzeugflotte sind für Automobilhersteller natürlich nichts Neues. Seit Jahrzehnten müssen Automobilbauer mit immer strengeren Vorschriften umgehen und mittlerweile sogar die verschiedensten weltweiten Industrienormen erfüllen.

Bis vor Kurzem haben reine Elektrofahrzeuge bei der Erfüllung dieser Vorgaben nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Dies hat sich jedoch grundlegend geändert, seitdem immer mehr staatliche Stellen Vorschriften erlassen, die sich direkt auf emissionsfreie Fahrzeuge (ZEVs – zero-emissions vehicles) beziehen.

Vor Kurzem beschloss die deutsche Regierung das Verbot von Verbrennungsmotoren bis zum Jahr 2030. Es wird erwartet, dass diese Entscheidung einen Dominoeffekt auf weite Teile Europas und Japan haben wird.

In den USA wiederum übernehmen immer mehr Staaten das in Kalifornien geltende Section 177-Mandat, das verlangt, dass ZEVs einen bestimmten Anteil am Umsatz eines Autoherstellers ausmachen müssen. Zehn Staaten, die 28 Prozent der Neuzulassungen in den USA für sich verbuchen, haben das Section 177-Mandat bereits übernommen.

Gleichzeitig wurde das Verbrauchervertrauen durch eine neue Batterietechnologie gestärkt. Sie ermöglicht eine Verdopplung der Entfernung, die mit einer Ladung von einem Elektrofahrzeug zurückgelegt werden kann – und verringert die Wiederaufladungszeit.

Diese Entwicklungen sind ein Segen für bestehende Elektrofahrzeugbauer – und ein Anreiz für jene, die eine so vielversprechende Gelegenheit nutzen wollen.

Etablierte Automobilmarken können oftmals auf ihre umfangreiche Branchenkenntnis und bestehende Lieferkette zurückgreifen, wenn es darum geht, eine neue elektrische Option auf den Markt zu bringen. Für Startup-Unternehmen, die neu auf dem Markt einsteigen, ist die Wahl der richtigen Lieferanten maßgeblich für den Erfolg. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn mit der gewählten Steuerungsplattform die Weichen für Produktivität und Innovation für die nächsten Jahrzehnte gestellt werden können.

Welche Faktoren sollten neue Elektrofahrzeugbauer also konkret berücksichtigen, wenn sie einen Automatisierungs- und Steuerungssystemanbieter auswählen?

1. Informieren Sie sich genau über die Branchenkenntnisse und Technologiekompetenz des Unternehmens. Stellt der Anbieter Informationen über Industrieanwendungen bereit? Und sind die Lösungen und Visionen des Anbieters geeignet, den Erfolg auf der Werksebene sowohl jetzt als auch in der Zukunft zu sichern?

Rockwell Automation hat beispielsweise während seiner mehr als 100-jährigen Unternehmensgeschichte fundiertes Wissen über die Automobilherstellung und Prozessoptimierung erworben. Unsere Kenntnisse der Automobilindustrie, unsere strategischen Partnerschaften und unsere Automatisierungs- und Steuerungslösungen erstrecken sich über die gesamte Automobil-Lieferkette.

Hinzu kommt unsere Erfahrung mit weltweiten Markteinführungen, die sich von Spezifikation, Design und Entwicklung, über die Integration von IT- und Fertigungssystemen bis hin zur Koordination der Maschinenbauer erstreckt.

Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass es sich bei der Automatisierungsausrüstung um eine erhebliche Investition handelt. Deshalb liegt unser Fokus darauf, Automobilbauer zu unterstützen, den Nutzen ihrer angewandten Systeme durch geplante Migrations- und Modernisierungsprogramme – sowie ein proaktives Equipment Lifecycle Management zu erweitern.

2. Nehmen Sie auch das Supportnetzwerk und die Service-Philosophie des Unternehmens in Augenschein, denn der Kundendienst kann sich als ebenso wichtig wie Technologie und Branchen-Know-how erweisen. Stehen Produkte und Serviceleistungen zur Verfügung, wann und wo sie benötigt werden?

Ganz einfach gesagt: Logistik und Support sind wichtig. Wir bei Rockwell Automation wissen, dass Ihre Fähigkeit, Produkte und Dienstleistungen schnell sicherzustellen, darüber entscheidet, ob eine Produkteinführung erfolgreich verläuft oder hinter den Zielsetzungen zurückbleibt.

Unser Netzwerk globaler Vertriebs- und Support-Standorte – sowie unsere Geschäftsbeziehungen zu Partnerunternehmen wie Distributoren, Systemintegratoren und Maschinenbauern – ist so ausgelegt, dass Schulungen, Service und Warenbestände in der Nähe von Automobilherstellern rund um den Globus verfügbar sind.

Das Ergebnis? Eine reaktionsschnelle Lieferkette – und einfacher Zugang zu Fachwissen, sodass ein optimaler Betrieb gewährleistet werden kann.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Rockwell Automation Automobilherstellern hilft, Fahrzeuge gewinnbringender und schneller auf den Markt zu bringen.

Ed Johnston
Gepostet 28 März 2017 Von Ed Johnston, Regional Industry Manager, Automotive & Tire, Rockwell Automation
  • Kontakt:

Kontakt

Rockwell Automation und seine Partner bieten Ihnen herausragendes Know-how, um das Design, die Implementierung und den Support Ihrer Automatisierungsinvestitionen zu unterstützen.

Neuesten Nachrichten

Registrieren Sie sich über folgenden Link um automatisch über aktuelle Ausgaben der Automation Today per E-Mail informiert zu werden.