Versteht Ihr Frequenzumrichter Servo?

Versteht Ihr Frequenzumrichter Servo?

Man sagt, einfach sei besser – und das trifft nicht nur auf unser tägliches Leben zu, sondern auch auf Industrieumgebungen. Im letzten Jahrzehnt haben Technologien mit Potenzial, darunter EtherNet/IP und das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) Maschinen- und Anlagenbauer dabei unterstützt, die Komplexität zu reduzieren und Maschinen zu liefern, die tatsächlich basierend auf gewonnenen Informationen handeln.

Doch trotz dieser Fortschritte bei der Netzwerk- und Kommunikationstechnik sehen sich Maschinenbauer oft der Herausforderung verschiedenartiger Programmier- und Konfigurationsumgebungen gegenüber. Das gilt besonders für Anwendungen, die sowohl eine einfache Geschwindigkeitssteuerung als auch präzise Motorfunktionen erfordern.

Hier ein Beispiel: Eine typische Verpackungsmaschine könnte Eingangs- und Ausgangsförderbänder enthalten, die von asynchronen Motoren und Frequenzumrichtern angetrieben werden – inklusive Produktpositionierung, gesteuert von Servotechnik. Bei Frequenzumrichtern (VFDs) kommt im Allgemeinen parameterbasierte Programmierung zum Einsatz. Doch Servoantriebssoftware hat sich zu einem einfacheren, intuitiveren Befehlssatz weiterentwickelt. Diese unterschiedlichen Methoden können die Komplexität der Maschinenentwicklung für Ingenieure erhöhen, denn diese müssen zwei verschiedene Programmiertools für das Design der Maschine nutzen – und die Maschine synchronisieren. Im Endeffekt können die beiden Umgebungen auch Technikern das Leben schwerer machen, die Fehler an der Ausrüstung beheben oder diese reparieren.

Natürlich können Maschinen- und Anlagenbauer diese Situation verbessern, indem sie Hochleistungs-Servomotoren und ‑antriebe für sämtliche Maschinenfunktionen einsetzen. Und das machen auch einige. In den meisten Fällen ist dies allerdings weder praktisch noch kostengünstig.

Bislang gab es keine ideale Lösung für diese Herausforderung. Das hat sich jetzt geändert.

Mit der Einführung des Allen-Bradley® PowerFlex® 527-Frequenzumrichters hat Rockwell Automation die Programmierumgebungen für Frequenzumrichter und Servotechnik zusammengeführt. Bei diesem konsolidierten Ansatz werden integrierte Befehle eingesetzt, die sowohl vom PowerFlex 527-Antrieb als auch von Allen-Bradley Kinetix®-Servoantrieben genutzt werden.

Beide Antriebe nutzen ein einziges Softwaretool, Studio 5000 Logix Designer, und eine zentrale Programmiermethodik, die auf gebräuchlichen Befehlssätzen für die Achssteuerung basiert.

Der PowerFlex 527-Antrieb wurde für die exklusive Integration in programmierbare Allen-Bradley Logix-Automatisierungssteuerungen (Programmable Automation Controller, PAC) entwickelt. Er bietet eine kostengünstige Lösung für Maschinenteile, die eine einfache Geschwindigkeitssteuerung benötigen. Die Kinetix-Antriebe kümmern sich um die präziseren Motorsteuerungen, bei denen es um Geschwindigkeit, Drehmoment und Positionierung geht.

Erfahren Sie mehr über dieses neueste Mitglied der PowerFlex-Antriebsfamilie. Und finden Sie heraus, wie Ihr Frequenzumrichter einfacher Servo verstehen kann, als Sie denken.

Joel Warren
Gepostet 28 November 2014 Von Joel Warren, OEM Account Manager, Rockwell Automation
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