Rockwell Automation, das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, hat heute eine neue ROKStudios-Staffel mit dem Schwerpunkt „Cybersecurity“ angekündigt. In der Videoserie ROKStudios werden aktuelle Fachthemen in ausführlichen Interviews mit Kunden und Beratern von Rockwell Automation vorgestellt.
In der neuesten Staffel wird untersucht, wie Hersteller ihre Cyber-Resilienz stärken, während vernetzte Betriebsabläufe, die Konvergenz von IT und Betriebstechnologie sowie zunehmende Bedrohungen die operativen Risiken verändern. Auf der Grundlage von Erkenntnissen aus Rockwells 11. Ausgabe des jährlichen Berichts zum Stand der intelligenten Fertigung wird in der Serie gezeigt, wie Unternehmen bei der Absicherung industrieller Umgebungen den Schritt vom entsprechenden Bewusstsein hin zur Umsetzung vollziehen.
„Unternehmen agieren heute in einem komplexeren und stärker vernetzten Umfeld als je zuvor“, sagte John Speakman, Director of Cybersecurity Services, EMEA, bei Rockwell Automation. „Cybersicherheit ist zu einem grundlegenden Bestandteil der betrieblichen Widerstandsfähigkeit geworden. Die Interviews verdeutlichen, wie Hersteller über die reine Einhaltung von Vorschriften hinausgehen und die nötigen Kompetenzen aufbauen können, um Risiken zu bewältigen sowie Kontinuität der Betriebsabläufe beizubehalten und in großem Maßstab zu sichern.“
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Cybersicherheit mittlerweile zu einer zentralen Säule der Resilienz geworden ist: Nahezu die Hälfte der Hersteller gaben an, dass sie im vergangenen Jahr von einem Cybervorfall betroffen waren und dass die Gefährdung aufgrund der zunehmenden Vernetzung zwischen den Umgebungen der IT und der Betriebstechnologie weiter steigt. Neue Studien unterstreichen zudem, dass Cyberrisiken nicht länger punktuelle Ereignisse sind, sondern zu einer kontinuierlichen betrieblichen Anforderung geworden sind, da Hersteller den Einsatz von KI, Automatisierung und vernetzten Systemen ausweiten.
Zu den Highlights der Staffel zählen:
- Andrew Peckston, Head of Supply Chain Cybersecurity and Infrastructure, Mondelēz International: Erläutert, wie Hersteller Cybersicherheit zu einer strategischen Priorität des Geschäfts machen, sie in die Lieferkettenstrategie integrieren und wie sich IT- und OT-Teams aufeinander abstimmen, um die Widerstandsfähigkeit ihrer weltweiten Betriebsabläufe zu stärken.
- Steve Lynn, Director of Engineering, William Grant & Sons: Gibt Einblick in einen praxisorientierten Ansatz zum Aufbau von Cybersicherheit in der Betriebstechnologie, mit dem Schwerpunkt auf grundlegenden Kompetenzen etwa bei der Transparenz von Anlagen, der Netzwerksegmentierung und einem disziplinierten Risikomanagement, um langfristig die Stabilität beim Betrieb zu sichern.
- Maria Else, Global Product Manager, Cybersecurity, Rockwell Automation, und John Speakman: Untersuchen die Auswirkungen von sich weiterentwickelnden Vorschriften wie dem Cyber Resilience Act und der Maschinenrichtlinie. Dabei gehen sie der Frage nach, wie Hersteller Sicherheit über den gesamten Lebenszyklus hinweg – vom Design über den Betrieb bis hin zum laufenden Support – integrieren müssen.
- Barry Long, Business Manager, Lifecycle Services, UK and Ireland: Erläutert, wie Hersteller eine „operative Anfälligkeit“ angehen können, die durch veraltete Anlagen, Herausforderungen im Personalbereich und steigende Cyberrisiken verursacht wird.
In allen Interviews zeichnet sich durchgängig ein Thema ab: Cybersicherheit ist von grundlegender Bedeutung für die digitale Transformation sowie die Möglichkeit, fortschrittliche Technologien wie KI und Automatisierung in großem Maßstab einzusetzen.
Die neuen Folgen wurden auf dem „Secure Digital Operations Forum“ von Rockwell in Großbritannien aufgezeichnet. Sie erweitern die mehr als 170 bereits verfügbaren Aufzeichnungen auf der ROKStudios-Plattform und bieten eine fortlaufend wachsende Sammlung der Erkenntnisse von Führungskräften aus der Fertigungsindustrie, Technologiepartnern und Fachleuten.