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Warum autarke Fördersysteme ein kluger Schachzug sind

Industrieroboter sind im Karosseriebau der Automobilindustrie allgegenwärtig und haben in den letzten fünf Jahrzehnten enorme Produktivitätssteigerungen ermöglicht.

Allerdings ist die Robotertechnologie nur so effizient wie die Fördersysteme, die das Fahrzeugchassis transportieren. Und in vielen Automobilwerken sind ineffiziente Transportsysteme eines der größten Hindernisse bei der Leistungsverbesserung.

Das Problem der konventionellen Fördertechnologie

Bei der Fördertechnologie, die derzeit in der Automobilfertigung eingesetzt wird, sind Durchsatz und Flexibilität in der Tat begrenzt.

Zunächst werden bestehende Kettenfördersysteme, Rollenbahnen – und selbst Schubplattenanlagen – in der Regel mit festen Geschwindigkeiten und oft auch mit fester Teilung betrieben.

In einem Automobil-Montagewerk bedeutet dies, dass das gesamte Transportsystem ständig angetrieben wird und mit konstanter Geschwindigkeit läuft. Die Transportwagen können weder individuell beschleunigen noch verzögern und ein bestimmtes Chassis auch nicht basierend auf dem Abschluss eines Prozessschritts präzise positionieren.

Während einige konventionelle Systeme eine variable Teilung zwischen den Transportsystemen zulassen, kann dieser Abstand in vielen Situationen nicht einfach zur Anpassung an verschiedene Modelltypen geändert werden.

Zudem basieren herkömmliche Transportsysteme auf komplexen mechanischen Konstruktionen, die Ketten, Riemen, Walzen und Getriebe umfassen – und manchmal sogar hunderte von Verschleißteilen.

Diese großen, komplizierten Lösungen können nicht einfach verändert werden – sind jedoch gleichzeitig wartungsintensiv und oft für nicht eingeplante Ausfallzeiten verantwortlich.

Doch was vielleicht am schwersten wiegt, ist die Tatsache, dass konventionelle, auf Reibung basierende Transportsysteme auf der Technologie von Rotationsmotoren basieren. Tatsächlich machen Rotationsmotoren lineare Anwendungen träger, bestehen aus zahlreichen mechanischen Komponenten und beschränken Geschwindigkeits- und Beschleunigungssteigerungen.

Wie können Autobauer die Leistung von Montagefördersystemen steigern?

 

Neue Fortschritte bei autarken Fördersystemen – basierend auf der Linearmotortechnologie – ermöglichen beeindruckende Leistungssteigerungen.

Wie? Die Linearmotortechnologie ermöglicht die durchgehende Konfiguration von Fördermodulen, sodass eine elektromagnetische Kraft entsteht, die für einen wesentlich schnelleren Antrieb der Transportwagen sorgt als herkömmliche Systeme. Und da Linearmotoren weder Kontakt- noch Verschleißteile umfassen, ist der Wartungsaufwand minimal.

Doch Linearmotoren sind nur ein Teilaspekt. Die intelligente Achssteuerungslösung ist eine Grundvoraussetzung für die Steigerung von Produktivität, Flexibilität und Nachhaltigkeit.

Mithilfe integrierter Positionierungssensoren und der Steuerungssoftware ist eine unabhängige Steuerung jedes Carriers entlang der Strecke möglich. Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge, Geschwindigkeiten und Positionen lassen sich für jeden einzelnen Carrier programmieren. Die Carrier bewegen Teile der Fahrzeugkarosserie also nicht mit einer festen Geschwindigkeit, sondern können nach Abschluss der Arbeitsschritte die Roboterarbeitsstationen schnell anfahren.

Das Ergebnis? Ein System ohne feste Teilung, das energiesparend ist und 30 Prozent schneller als herkömmliche, auf Reibung basierende Transportsysteme arbeitet. Und da der Geschwindigkeitsschub den verstärkten Einsatz industrieller Roboter und anderer Prozessanlagen ermöglicht, beansprucht das gesamte System eine wesentlich kleinere Fläche als herkömmliche Systeme.

Zudem kann das umfassend konfigurierbare System an verschiedene Modelltypen angepasst und dank seiner Modularität auch kostengünstig erweitert werden:

Entdecken Sie, wie die Technologie autarker Fördersysteme Karosseriewerkstätten und andere Automobilanwendungen umgestaltet.


Reid Schook
Reid Schook
Business Manager, Rockwell Automation
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