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OT-Cybersicherheit im Zentrum der Smart Manufacturing

Warum resiliente Betriebsabläufe auf einen umfassenden Cybersicherheitsansatz angewiesen sind.

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Tablet, Sicherheitsschloss und Frau im Hologramm für Datensicherheit, Software, Kennwort oder Codierung in der Informationstechnologie. OT-Cybersicherheit, HTML-Overlay und Person für digitale Analysen und Forschung zur DSGVO.

Hersteller agieren heute in einer vernetzteren Umgebung als je zuvor. Diese Konnektivität hat Effizienz- und Transparenzsteigerungen ermöglicht, aber auch neue Risiken geschaffen. Der 11. jährliche State of Smart Manufacturing Reportzeigt dies deutlich: 36 Prozent der Befragten nennen Risikominderung als wichtigstes Ergebnis der digitalen Transformation, und nahezu die Hälfte (46 Prozent) berichtet, im vergangenen Jahr einen Cybervorfall erlebt zu haben.

Das Ausmaß der Herausforderung geht jedoch über einzelne Vorfälle hinaus. Unternehmen sind heute stärker integriert, digitalisiert und komplexer. Cybersicherheit ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil geworden, um die Leistung zu sichern, Vermögenswerte zu schützen und den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Mit dem Ausbau vernetzter Systeme vergrößern Unternehmen auch ihre Angriffsfläche. Die Bewältigung dieser Komplexität erfordert einen Ansatz, der Cybersicherheit als betriebliche Fähigkeit und nicht nur als technische Funktion versteht.

Partnerschaftlicher Ansatz für industrielle Cybersicherheit

Hersteller müssen diese Komplexität nicht allein bewältigen. Sie verlassen sich auf Partner, die verstehen, wie Produktionsumgebungen funktionieren und was auf dem Spiel steht, wenn Systeme beeinträchtigt werden.

Rockwell Automation verfolgt einen programmatischen Ansatz für OT-Cybersicherheit, der auf die spezifischen Anforderungen von Industriebetrieben zugeschnitten ist. Mit der  SecureOT™-Lösungssuite bieten wir einen herstellerneutralen Ansatz, der auf bestehende Infrastrukturen und Anlagen ausgelegt ist. Ziel ist es nicht, vorhandene Systeme zu ersetzen, sondern diese zu integrieren und zu stärken.

Dieser Ansatz deckt den gesamten Lebenszyklus der industriellen Cybersicherheit ab, einschließlich:

  • Strategische Beratung und Gefährdungsbeurteilung
  • Industrielle Vernetzung und Infrastruktur
  • Asset-Inventarisierung und Lifecycle-Management
  • Schwachstellen- und Risikomanagement
  • Managed Detection and Response
  • Vorfallreaktion und Wiederherstellung
State of Smart Manufacturing Report
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State of Smart Manufacturing Report
In unserem kostenlosen Bericht wird erläutert, wie Technologie für die intelligente Fertigung bei führenden Herstellern eingesetzt wird und wie auch Sie davon profitieren können.
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Auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Cybersicherheit und über 100 Jahren Entwicklung in der industriellen Automatisierung und Fertigung aufbauend, wenden wir praxisorientierte Risikomanagementpraktiken an und steuern die Komplexität von OT-Umgebungen in modernen Industriebetrieben. Dabei setzen wir Cybersicherheit als Grundlage ein, beziehen jedoch auch Systemgesundheit, Umweltfaktoren, Veralterung, Sicherheit, Resilienz und allgemeine Kapazität mit ein, da OT für den Erfolg all diese Aspekte benötigt – nicht nur die Kennzeichnung von Schwachstellen und Exploits.

Wie Hersteller OT-Cybersicherheit stärken –

Die Verbesserung der OT-Cybersicherheit in Industrieumgebungen erfordert einen strukturierten Ansatz. Hersteller, die die größten Fortschritte erzielen, setzen auf kontinuierliche Verbesserung im Zeitverlauf statt auf einmalige Projekte.

Rockwell Automation unterstützt Sie dabei mit einem fünfstufigen Modell:

Gefährdungsbeurteilung

Hersteller beginnen mit dem Verständnis ihrer aktuellen Umgebung. Dazu gehören die Identifizierung von Assets, die Bewertung der Netzwerkarchitektur, die Ermittlung von Lücken und die Priorisierung von Risiken in Informationstechnologie- und OT-Systemen.

Design

Entwickeln Sie eine maßgeschneiderte Roadmap, die sich an den Geschäftsprioritäten und dem Betriebsrisiko orientiert. Schaffen Sie eine verteidigungsfähige Architektur, die die Produktion unterstützt.

Implementierung

Unternehmen setzen priorisierte Sicherheitskontrollen um, die auf verbesserte Transparenz und Risikominderung abzielen, ohne den Betrieb zu unterbrechen.

Management

Mit implementierten Systemen wechseln Hersteller zur kontinuierlichen Überwachung und Verwaltung. Dazu gehören priorisierte Risikobehebung, Überwachung der Aktivität und das frühzeitige Erkennen potenzieller Bedrohungen.

Optimierung

OT-Cybersicherheit entwickelt sich parallel zur Modernisierung. Unternehmen verbessern ihre Sicherheitslage, während die digitale Konnektivität ausgebaut und die alternde Infrastruktur verwaltet wird. Im Kern bedeutet dies, Risiken im Zeitverlauf systematisch zu reduzieren.

SecureOT: Die Zukunft des Schutzes von Industriesteuerungssystemen
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SecureOT: Die Zukunft des Schutzes von Industriesteuerungssystemen
SecureOT ist die OT-spezifische Lösung von Rockwell Automation. Sie umfasst Managed Services und die SecureOT-Plattform – ehemals bekannt als Verve-Sicherheitszentrum.
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Ein praktisches Beispiel: Church & Dwight

Als globaler Hersteller erkannte Church & Dwight die Notwendigkeit, die OT-Cybersicherheit in seiner gesamten OT-Infrastruktur zu stärken. Die Unternehmensleitung identifizierte eine klare Priorität, die Transparenz in den IT- und OT-Netzwerken zu verbessern, um die Produktion zu schützen.

Im Rahmen des Auftrags, das Cybersicherheitsprogramm für die Produktion des Unternehmens um neue Funktionen zur Risikominderung zu erweitern, nutzte Church & Dwight detaillierte Cybersicherheitsbewertungen, die von Rockwell Automation in mehreren Werken durchgeführt wurden. Die Ergebnisse dieser Bewertungen wurden als priorisierter Ansatz zur Risikominderung präsentiert, um einen Business Case für strategische Verbesserungen der OT-Cybersicherheit zu schaffen.   In Zusammenarbeit mit den Teams für IT, Cybersicherheit und OT-Produktion legte Church & Dwight in einem kooperativen und proaktiven Umfeld die nächsten Schritte fest.

Dieser Ansatz führte zu mehreren wichtigen Zielen:

  • Klare Transparenz über OT-Netzwerke und -Assets
  • Möglichkeit, der Risikoschwere Kontext zuzuordnen, um priorisierte Maßnahmen zu ergreifen
  • IT- und OT-Cybersicherheit gemeinsam in einem ganzheitlichen Programm
  • Verbesserte Sicherheitsüberwachung in allen Werken für bekannte und unbekannte Bedrohungen

Die Ergebnisse gingen über die Technologie hinaus. Mit der verbesserten Transparenz erkannten die Produktionsteams ihre eigenen Rollen bei der Aufrechterhaltung der Leistung und begannen, sich direkter an den Aktivitäten zur Cybersicherheit zu beteiligen. 

Dieses Beispiel zeigt, dass Cybersicherheit am effektivsten ist, wenn sie in den täglichen Betrieb integriert und durch die Zusammenarbeit zwischen den Teams gestärkt wird.

Sicherheit als Grundlage für skalierbare Betriebsabläufe

Die Ergebnisse des State of Smart Manufacturing Report bestätigen, dass Cybersicherheit moderne Industriebetriebe stärkt. Unternehmen müssen sichere Grundlagen schaffen, die die erweiterten vernetzten Systeme im gesamten Unternehmen unterstützen.

Ohne eine sichere, integrierte Grundlage in IT- und OT-Umgebungen lassen sich fortschrittliche Funktionen nicht sicher skalieren, und Unternehmen können autonome Systeme nicht mit Vertrauen betreiben.

Für Hersteller bestimmt die OT-Cybersicherheit, wie sie Systeme entwickeln, Risiken managen und in Echtzeit agieren.

Unternehmen, die Cybersicherheit als betriebliche Fähigkeit betrachten, sind besser aufgestellt, um ihre Leistung in immer komplexeren Umgebungen aufrechtzuerhalten. Sie schützen nicht nur ihre Systeme, sondern auch ihre Fähigkeit zur Leistungserbringung.

Die Ergebnisse in diesem Blog stammen aus unserem 11. jährlichen State of Smart Manufacturing Report. Diese jährliche Publikation bietet Benchmark-Daten, Best Practices und wichtige Einblicke von Herstellern in allen Phasen der digitalen Transformation weltweit. Bitte besuchen Sie rok.auto/sosm, um den vollständigen Bericht herunterzuladen.

Modernisierung der OT-Cybersicherheit zur Risikominderung
Modernisierung der OT-Cybersicherheit zur Risikominderung
Case Study
Case Study
Modernisierung der OT-Cybersicherheit zur Risikominderung
Rockwell Automation unterstützt das branchenführende Konsumgüterunternehmen Church & Dwight auf seinem Weg zur industriellen Cybersicherheit.
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Veröffentlicht 20. Juli 2026

Themen: Build Resilience Cybersicherheit

Tony Baker
Tony Baker
Chief Product Security Officer, Rockwell Automation
Tony Baker ist Chief Product Security Officer bei Rockwell Automation. Er verfügt über mehr als 18 Jahre Erfahrung in den Bereichen Automatisierung und industrielle Sicherheit. Tony ist verantwortlich für die Leitung der unternehmensweiten Programme für Produktsicherheit und Sicherheit bei Rockwell Automation. Im Laufe seiner Karriere hat Tony mit industriellen Steuerungen und der Anwendung von Konzepten, Praktiken und Technologien der Cybersicherheit gearbeitet. Er verfügt über umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Systemtechnik, Produktentwicklung und Unternehmensführung. Tony hat einen Bachelor of Science in Electrical and Computer Engineering von The Ohio State University.
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