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Rohstoffpreise als Problem in der Nahrungsmittel-/Getränkeindustrie

Steigende Rohstoffpreise in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie treffen weiterhin alle Beteiligten. Laut der Food and Drink Federation stiegen im Jahr 2012 erneut die Preise für bestimmte landwirtschaftliche Rohstoffe. Beispielsweise stiegen in Großbritannien die Preise für Weizen um 51 %, für Gerste um 31 %, für Eier um 36 % und für Magermilchpulver um 10 %.*

Verstärkter Wettbewerb, Lebensmittelskandale und neue Verbrauchertrends machen die Sache nur noch komplizierter. Während diese Herausforderungen einige Unternehmen in ihrer Existenz drohen, schaffen sie für andere die Möglichkeit zur Expansion. Als Reaktion auf diese neuen Herausforderungen verbessern Lebensmittelunternehmen die Wettbewerbsfähigkeit durch Umstrukturierung und Intensivierung des Kampfs um Marktanteile durch Produktdifferenzierung und die Entwicklung neuer Lebensmittelprodukte, um die Anforderungen der Verbraucher zu erfüllen.

Schwindende Verbraucherbudgets

Die geänderten Prioritäten in der Lebensmittelindustrie haben schwerwiegende Auswirkungen auf das Gemeinwesen und auf die Gesellschaft als Ganzes. Die lokalen Arbeitslosenzahlen steigen, wenn Verarbeitungsanlagen schließen müssen oder sich die Vorlieben ändern. Wirtschaftliche Unsicherheit bedeutet, dass die ohnehin knappen Budgets der Familien noch weiter strapaziert werden und die Frustration der Menschen auf den Straßen von Europa und im Nahen Osten steigt.

Im Hinblick auf Produktionsqualität und Konsistenz erfordern die streng regulierten Märkte eine genaue Kontrolle. Systeme zur Zutatenhandhabung müssen mehr als nur kleine Mengen von Zutaten einem Prozess zuführen. Sie müssen die Zutaten exakt abwiegen und eine sichere Wiederholbarkeit bieten. Hierzu gehört auch eine genaue Berichtsfunktion, um Rezepturformeln und Lagerbestände im Werk aufzuzeigen. Außerdem müssen diese Anlagen in der Lage sein, schnell genug zu arbeiten, um mit der Kundennachfrage Schritt zu halten. Zudem müssen sie ausreichend flexibel sein, um kurzfristige Produktwechsel an den Fertigungsstraßen zu vereinfachen und dabei Sicherheit vor Verunreinigungen zu bieten.

Integrated Architecture als Antwort

Lösungen, die eine Integrated Architecture umfassen, unterstützen die Erhöhung der Produktivität, verringern den Bedarf an langfristigen Schulungen und senken die Instandhaltungskosten. Durch die Optimierung der EtherNet/IP-Netzwerkinfrastruktur können Informationen zu Materiallieferungen, Anlagen und OITs gemeinsam mit den werksweiten Systemen verwendet werden, was eine umfassende Produktgenealogie ermöglicht.

Da die Preise für Milchprodukte stets die höchsten Anstiege zu verzeichnen haben, wirken sich alle Einsparungen, die neue Technologien mit sich bringen, stets direkt auf die Gewinne aus. Dies war auch bei Barbers Farmhouse Cheesemakers so, als sie ihre Vorgänge überprüften.

Das Unternehmen hatte an der Portionierstraße eine Verschnittmenge von 4 % bis 5 % zu verzeichnen und entschied sich daher zu einer effizienteren Lösung, insbesondere wegen der Verarbeitungskapazität von mehr als 14 Tonnen Käse an einem einzigen Tag.

Die Maschinenbauer entwickelten eine neue Käseschneidmaschine für Barbers und integrierten Technologie, die in der Lage war, die Käseblöcke zunächst zu analysieren und sie dann anschließend mit einer extrem präzisen Prozess- und Achsensteuerung sehr effizient für das Schneiden zu positionieren. Zunächst werden die 20 kg schweren Blöcke gewogen, um die optimalen Schnittpositionen zum Herstellen von acht kleineren 2,5-kg-Blöcken mithilfe von drei vertikalen Käsedrähten und einem einstellbaren horizontalen Draht zu bestimmen.

Die daraus resultierenden Maschinen konnten den Schnittverlust wesentlich verringern und ermöglichten Barbers eine bessere Wettbewerbsposition auf den Märkten.

*http://www.fdf.org.uk/agriculturalprices.aspx

Weitere Informationen zur Lebensmittel- und Getränkeindustrie.


Dominic Molloy
Dominic Molloy
Marketing Director EMEA, Rockwell Automation
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