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Ein intelligenter Pfad zu herausragender Maschinenflexibilität

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Es ist kein Geheimnis, dass Maschinenbauer unter erheblichem Druck stehen, Ausrüstung zu liefern, die den Anforderungen der flexiblen Fertigung entsprechen. Besonders diejenigen, die Verbrauchsgüterhersteller beliefern, müssen zukunftssichere Designs auf Lager haben, die heute optimale Umrüstungen – und morgen Produktionssteigerungen für künftige Stückzahlen gewährleisten.

Bis vor kurzem hatten Maschinenbauer nur wenig Wahlmöglichkeiten, was die Bereitstellung von Equipment für den Fertigungsbereich anging. Für gewöhnlich setzte sich jede Verbrauchsgüterfertigungs- oder -verpackungsanlage weitgehend aus Einzelmaschinen zusammen, die zu einer vollständigen Produktionslinie integriert wurden.

Dieses Bild bietet sich auch heute noch in vielen Fertigungsbereichen. Charakteristisch sind mechanische Teile, reibungsbasierte Fördertechnik und eine Unmenge separater Zusatzgeräte, mit denen diese Anlagen bei der Produktion eines einheitlichen Produkts basierend auf festen Variablen einen beeindruckenden Durchsatz erreichen.

Nur sind die Maschinen häufig relativ unflexibel. Komplexe mechanische Anpassungen und die Gerätesynchronisation nehmen viel Zeit in Anspruch. Und Zeit ist in jedem Werk einer der wichtigsten Faktoren – besonders, wenn es um die Produkteinführung geht.

Neue Wege einschlagen mit moderner Technologie

Durch den technologischen Fortschritt können OEMs dem Herstellerwunsch nach mehr Flexibilität jetzt besser nachkommen. Besonders drei mechatronische Kerntechnologien eröffnen Maschinen- und Anlagenbauern und ihren Kunden neue Möglichkeiten.

Zunächst einmal hält die Robotik Einzug in immer mehr Verbrauchsgüteranlagen. Roboter sind von sich aus flexibel dank ihrer Fähigkeit, vollständig in drei Dimensionen zu operieren, geeignete Wege ohne mechanische Neuausrichtung festzulegen – und unendlich viele unterschiedliche Produktformen und -größen abzudecken.

Zum Zweiten erhöht lineare Motortechnologie – vor allem autonome Förderwagen-Technologiedie Ansprechzeit der Maschine für ein vielfältiges Produktprogramm. Im Gegensatz zu herkömmlicher Fördertechnik, bei der sich das Produkt auf einem vorkonfigurierten Pfad mit einer festen Drehzahl vorwärtsbewegt, werden bei der autonomen Förderwagen-Technologie Produkte intelligent weitertransportiert, sobald ein Vorgang abgeschlossen ist.   

Schließlich minimieren automatisierte Umrüstungen die Notwendigkeit manueller Eingriffe und erleichtern die Einrichtung der Maschine für eine neue Produkt- oder Verpackungskonfiguration über die Bedienerschnittstelle. Durch neue Servoantriebsfunktionen wird diese Option noch wirtschaftlicher.

Neben der erhöhten Maschinenflexibilität erreichen Maschinen- und Anlagenbauer mit moderner Technologie mehr mit weniger Ausrüstung – und weniger Platzbedarf. Tatsächlich liefern immer mehr Maschinenbauer kompakte Lösungen, die vormals getrennte Prozessabläufe wie Abfüllung und Kartonierung in einem Gesamtangebot kombinieren.

Ohne sorgfältige Planung könnten getrennte Steuerungssysteme den Erfolg jedoch nach wie vor schmälern.  

Bringen Sie alles zusammen: Gemeinsame Maschinensteuerung

Für Maschinen- und Anlagenbauer lautet die entscheidende Frage nicht nur, welche Technik für die jeweilige Anwendung am besten geeignet ist, sondern auch wie sich diese am besten in die Maschinen- und Anlagenarchitektur integrieren lassen.

Vor gar nicht langer Zeit hatten Maschinenbauer kaum Wahlmöglichkeiten. Weiterentwickelte Technologien anderer Hersteller wurden in der Regel mit eigenen Steuerungssystemen geliefert. Dies hatte zur Folge, dass die Maschinenkoordination von der Integration mehrerer getrennter Systeme abhing.   

Für den Maschinen- und Anlagenbauer erhöht dieses Szenario die Komplexität in jeder Phase des Maschinenlebenszyklus. Effiziente Entwicklungsarbeit ist schwierig und der Kundensupport stellt eine Herausforderung dar, da die Mitarbeiter viele verschiedene Systeme beherrschen müssen. Leistungszuwächse sind angesichts von Kommunikationsverzögerungen und Synchronisierung nur schwer realisierbar.     

Heute gibt es dank der Fortschritte bei den programmierbaren Automatisierungssteuerungen (PAC) einen besseren Weg. Dank der höheren Prozessorgeschwindigkeit und -leistung, die neue PAC bieten, können Maschinenbauer einer einheitlichen Strategie zur Maschinensteuerung folgen.

Fortgeschrittene Technologien wie Roboter, autonome Förderwagen-Technologie und automatisierte Umrüstsysteme können jetzt auf den Standard-PAC für den Rest der Maschine ausgeführt werden. Eine Steuerung. Eine Entwicklungsumgebung.

Dank der einheitlichen Maschinensteuerung können Maschinen- und Anlagenbauer moderne Technologien einfacher integrieren, steuern und koordinieren. Auch werden Maschinenbetrieb und -wartung für den Anwender erleichtert, denn dieser muss nur noch ein System kennen und unterstützen.    

Robuste Datenintegration. Aussagekräfte Informationen.

Eine einheitliche Maschinensteuerung bewirkt noch mehr. Eine Maschine, die auf einer einheitlichen Steuerungsplattform aufbaut, bietet auch eine einheitliche Quelle für Informationen, die von dieser Maschine generiert werden – und versetzt die Maschinen- und Anlagenbauer in eine bessere Position, um diese Informationen in sinnvoller Weise bereitzustellen.

Einheitliche Maschinensteuerung liefert eine hervorragende Grundlage für Visualisierungs-, Berichterstattungs- und Analyselösungen zur Überwachung der Schlüsselfaktoren für Leistung, Effizienz und Qualität.

Einfach ausgedrückt erhalten Maschinen- und Anlagenbauer mit einheitlicher Maschinensteuerung intelligentere Ausrüstung, die sich einfacher in die Anlagen integrieren lässt – sowie Zugriff auf Informationen, die es den Kunden erlauben, besser auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren.

Erfahren Sie hier, wie ein Maschinen- und Anlagenbauer die Vorteile einer einheitlichen Steuerungsplattform nutzt.

Erfahren Sie mehr über informationsfähige Maschinen.


Steve Mulder
Steve Mulder
Packaging Segment Lead, Rockwell Automation

Es ist kein Geheimnis, dass Maschinenbauer unter erheblichem Druck stehen, Ausrüstung zu liefern, die den Anforderungen der flexiblen Fertigung entsprechen. Besonders diejenigen, die Verbrauchsgüterhersteller beliefern, müssen zukunftssichere Designs auf Lager haben, die heute optimale Umrüstungen – und morgen Produktionssteigerungen für künftige Stückzahlen gewährleisten.

Bis vor kurzem hatten Maschinenbauer nur wenig Wahlmöglichkeiten, was die Bereitstellung von Equipment für den Fertigungsbereich anging. Für gewöhnlich setzte sich jede Verbrauchsgüterfertigungs- oder -verpackungsanlage weitgehend aus Einzelmaschinen zusammen, die zu einer vollständigen Produktionslinie integriert wurden.

Dieses Bild bietet sich auch heute noch in vielen Fertigungsbereichen. Charakteristisch sind mechanische Teile, reibungsbasierte Fördertechnik und eine Unmenge separater Zusatzgeräte, mit denen diese Anlagen bei der Produktion eines einheitlichen Produkts basierend auf festen Variablen einen beeindruckenden Durchsatz erreichen.

Nur sind die Maschinen häufig relativ unflexibel. Komplexe mechanische Anpassungen und die Gerätesynchronisation nehmen viel Zeit in Anspruch. Und Zeit ist in jedem Werk einer der wichtigsten Faktoren – besonders, wenn es um die Produkteinführung geht.  

Neue Wege einschlagen mit moderner Technologie

Durch den technologischen Fortschritt können OEMs dem Herstellerwunsch nach mehr Flexibilität jetzt besser nachkommen. Besonders drei mechatronische Kerntechnologien eröffnen Maschinen- und Anlagenbauern und ihren Kunden neue Möglichkeiten.

Zunächst einmal hält die Robotik Einzug in immer mehr Verbrauchsgüteranlagen. Roboter sind von sich aus flexibel dank ihrer Fähigkeit, vollständig in drei Dimensionen zu operieren, geeignete Wege ohne mechanische Neuausrichtung festzulegen – und unendlich viele unterschiedliche Produktformen und -größen abzudecken.

Zum Zweiten erhöht lineare Motortechnologie – vor allem autonome Förderwagen-Technologiedie Ansprechzeit der Maschine für ein vielfältiges Produktprogramm. Im Gegensatz zu herkömmlicher Fördertechnik, bei der sich das Produkt auf einem vorkonfigurierten Pfad mit einer festen Drehzahl vorwärtsbewegt, werden bei der autonomen Förderwagen-Technologie Produkte intelligent weitertransportiert, sobald ein Vorgang abgeschlossen ist.    

Schließlich minimieren automatisierte Umrüstungen die Notwendigkeit manueller Eingriffe und erleichtern die Einrichtung der Maschine für eine neue Produkt- oder Verpackungskonfiguration über die Bedienerschnittstelle. Durch neue Servoantriebsfunktionen wird diese Option noch wirtschaftlicher.

Neben der erhöhten Maschinenflexibilität erreichen Maschinen- und Anlagenbauer mit moderner Technologie mehr mit weniger Ausrüstung – und weniger Platzbedarf. Tatsächlich liefern immer mehr Maschinenbauer kompakte Lösungen, die vormals getrennte Prozessabläufe wie Abfüllung und Kartonierung in einem Gesamtangebot kombinieren.

Ohne sorgfältige Planung könnten getrennte Steuerungssysteme den Erfolg jedoch nach wie vor schmälern.  

Bringen Sie alles zusammen: Gemeinsame Maschinensteuerung

Für Maschinen- und Anlagenbauer lautet die entscheidende Frage nicht nur, welche Technik für die jeweilige Anwendung am besten geeignet ist, sondern auch wie sich diese am besten in die Maschinen- und Anlagenarchitektur integrieren lassen.

Vor gar nicht langer Zeit hatten Maschinenbauer kaum Wahlmöglichkeiten. Weiterentwickelte Technologien anderer Hersteller wurden in der Regel mit eigenen Steuerungssystemen geliefert. Dies hatte zur Folge, dass die Maschinenkoordination von der Integration mehrerer getrennter Systeme abhing.   

Für den Maschinen- und Anlagenbauer erhöht dieses Szenario die Komplexität in jeder Phase des Maschinenlebenszyklus. Effiziente Entwicklungsarbeit ist schwierig und der Kundensupport stellt eine Herausforderung dar, da die Mitarbeiter viele verschiedene Systeme beherrschen müssen. Leistungszuwächse sind angesichts von Kommunikationsverzögerungen und Synchronisierung nur schwer realisierbar.      

Heute gibt es dank der Fortschritte bei den programmierbaren Automatisierungssteuerungen (PAC) einen besseren Weg. Dank der höheren Prozessorgeschwindigkeit und -leistung, die neue PAC bieten, können Maschinenbauer einer einheitlichen Strategie zur Maschinensteuerung folgen.

Fortgeschrittene Technologien wie Roboter, autonome Förderwagen-Technologie und automatisierte Umrüstsysteme können jetzt auf den Standard-PAC für den Rest der Maschine ausgeführt werden. Eine Steuerung. Eine Entwicklungsumgebung.

Dank der einheitlichen Maschinensteuerung können Maschinen- und Anlagenbauer moderne Technologien einfacher integrieren, steuern und koordinieren. Auch werden Maschinenbetrieb und -wartung für den Anwender erleichtert, denn dieser muss nur noch ein System kennen und unterstützen.    

Robuste Datenintegration. Aussagekräfte Informationen

Eine einheitliche Maschinensteuerung bewirkt noch mehr. Eine Maschine, die auf einer einheitlichen Steuerungsplattform aufbaut, bietet auch eine einheitliche Quelle für Informationen, die von dieser Maschine generiert werden – und versetzt die Maschinen- und Anlagenbauer in eine bessere Position, um diese Informationen in sinnvoller Weise bereitzustellen. 

Einheitliche Maschinensteuerung liefert eine hervorragende Grundlage für Visualisierungs-, Berichterstattungs- und Analyselösungen zur Überwachung der Schlüsselfaktoren für Leistung, Effizienz und Qualität.

Einfach ausgedrückt erhalten Maschinen- und Anlagenbauer mit einheitlicher Maschinensteuerung intelligentere Ausrüstung, die sich einfacher in die Anlagen integrieren lässt – sowie Zugriff auf Informationen, die es den Kunden erlauben, besser auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren.

Erfahren Sie hier, wie ein Maschinen- und Anlagenbauer die Vorteile einer einheitlichen Steuerungsplattform nutzt.

Erfahren Sie mehr über informationsfähige Maschinen.

Mike Wagner, Business Development Manager, Rockwell Automation, ist Mitverfasser dieses Blogs.

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