Der richtige Ansatz
Zunächst einmal war ich erfreut, dieses Thema in einem Management- und nicht in einem Technologie-Podcast zu besprechen. Denn – unserer Erfahrung bei Make UK nach – ist die Digitalisierung ebenso sehr ein Veränderungsmanagement-Thema wie ein technologisches. Um die Produktivitäts- und Resilienzgewinne, die sich bieten, voll auszuschöpfen, ist eine grundlegende Überarbeitung der Produktionsprozesse und -systeme erforderlich – sowie das Vertrauen und die Managementfähigkeiten, um diesen Wandel voranzutreiben. Es ist also großartig zu sehen, dass Unternehmen wie Rockwell Automation einen besonderen Schwerpunkt auf den Managementaspekt der digitalen Transformation legen und anerkennen, dass dies Teil der größeren Herausforderung ist.
Das ist auch der Grund, warum die Digitalisierung für einen großen Teil des britischen Industriesektors eine enorme Herausforderung darstellt. Vor allem für KMU, deren Führungskräfte viele Aufgaben und Verpflichtungen im Fertigungsbereich haben. In vielerlei Hinsicht glaube ich, dass KMU tatsächlich der Schlüssel für die Zukunft der britischen Industrie sind, und das Positionspapier bietet viele Einblicke, wie wir diese wichtige Gruppe von Unternehmen in die Lage versetzen können, sich in Bezug auf die Digitalisierung weiterzuentwickeln. Die Chancen sind enorm.
Es wird oft auf die Chancen für die Industrie als Ganzes hingewiesen, aber selten darauf, dass KMU einen besonderen Vorteil bei der Einführung digitaler Ansätze haben. Dies liegt an der agileren Entscheidungsfindung und der größeren Flexibilität. Unter den richtigen Umständen werden sie in dieser Ära trotz der wirtschaftlichen Aussichten und der Auswirkungen des Coronavirus gedeihen.