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Ein Argument für Lifecycle-Support: Das neue Zeitalter der Innovation

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Viele Unternehmen sehen in der digitalen Transformation eine abschreckende Aufgabe. Das Tempo der technologischen Innovation und die steigenden Erwartungen der Verbraucher machen diese Transformation jedoch nicht nur zu einer Nice-to-have-Strategie, sondern vielmehr zu einem Muss. Gleichermaßen erhöht die Notwendigkeit, sich gegen zunehmend komplexe und weitreichende Sicherheitsbedrohungen zu verteidigen, den Druck auf Unternehmen, ihre Ressourcen zu schützen.

Errungenschaften wie das industrielle Internet der Dinge (IIoT) und die intelligente Fertigung verändern die Arbeitsweise von Unternehmen und fordern eine höhere Wandlungsbereitschaft. Vielfach werden die Digitalisierungsbestrebungen jedoch dadurch abgebremst, dass ein Grundverständnis für die Bedeutung und Folgen der Transformation fehlt. Beispielsweise legen es viele Unternehmen darauf an, neue Technologien zu implementieren, bevor sie abgeklärt haben, inwieweit diese das Wachstum und die Optimierung begünstigen.

Anstatt sich aber blindlings in die digitale Transformation zu stürzen, sollten Hersteller einen Schritt zurücktreten und sich darüber klar werden, wie Lebenszyklus-Support und -Services ihren Erfolg beflügeln können. Durch eine Bewertung der Auswirkungen auf End-to-End-Lösungen, flexible Fertigungsprozesse und Sicherheitsrisiken wird sichergestellt, dass die Leistung ihrer Produkte besser ist, als die der Konkurrenz und dass die Produkte so langlebig sind, wie es Verbrauchernachfrage und Technologie verlangen.

 

Bedarf an End-to-End-Lösungen

Hersteller müssen die Durchführbarkeit von Projekten im Rahmen eines klar definierten Verfahrens beurteilen. Dies kann jedoch eine große Herausforderung darstellen, da das Equipment häufig von mehreren Anbietern und OEMs stammt. Insbesondere wenn mehrere Produkte beteiligt sind, kann eine Fragmentierung der Fertigungslinien die Folge sein.

Mit zunehmender Automatisierung erfordern Softwareprodukte Upgrades und eine regelmäßige Patch-Verwaltung. Wenn Sie hier nicht die Oberhand behalten, entstehen erhebliche Risiken für Unternehmen, die die Schwachstellen in ihrem Betrieb nicht kennen.

Die optimale Nutzung einer Automatisierungsplattform hängt von End-to-End-Lösungen ab, die es Unternehmen ermöglichen, ihren gesamten Lebenszyklus zu überwachen, zu warten und zu analysieren. So können sie einen nahtlosen Betrieb aufrechterhalten, ohne überholte Produkte warten oder mit veralteter Software arbeiten zu müssen.

 

Bedarf an Flexibilität

Da der moderne Herstellungsprozess darauf ausgerichtet ist, Verbraucherwünsche zu erfüllen, wächst der Anspruch an Flexibilität und Raffinesse. Untersuchungen von Deloitte ergaben z. B., dass vier Fünftel der Verbraucher bereit sind, 10 Prozent mehr für Bekleidungsartikel auszugeben, wenn diese personalisiert sind. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, müssen zur Steigerung der Produktivität die Fertigungslinien angepasst und die Flexibilität erhöht werden.

Zu diesem Zweck bauen eine Reihe von verbraucherorientierten Unternehmen kleinere Maschinen und Fabriken, die ihnen geringere Stückzahlen und breitere Anpassungsoptionen ermöglichen. Andere Hersteller werden jedoch damit zu kämpfen haben, da sie den Fokus zu sehr auf die Produkte und nicht die Prozesse legen. Sie benötigen auf ihrem Weg zu einem Connected Enterprise Beratung.

Es ist überaus wichtig, dass Unternehmen neue Technologie nicht nur um der Technologie willen einsetzen. Machen Sie sich stattdessen klar, dass technische Lösungen ein klares Ergebnis und einen realen Wert für das Unternehmen bieten müssen. An dieser Stelle kommt die Bedeutung von Partnerschaften und einer starken Beratungspraxis ins Spiel. Wenn Hersteller mit einem Spezialisten zusammenarbeiten, dem sie vertrauen, können sie die Gesamtbetriebskosten und die potenzielle Rentabilität eines Produkts beurteilen, bevor sie in die Entwicklung einsteigen. Mit einem wohlüberlegten Ansatz lässt sich das Risiko vermeiden, dass Innovation eher zu einer Belastung als zu einem Wegbereiter wird.

 

Bedarf an Sicherheit

In der Vergangenheit bestanden Produkte einfach aus mechanischen und elektrischen Teilen, mittlerweile vereinen sie Hardware, Software, Sensoren, Mikroprozessoren, Konnektivität und Datenspeicherung. Bis Ende 2020 wird die von Menschen und Maschinen weltweit verwendete Zahl von Kennwörtern auf 300 Milliarden angestiegen sein, so ein Bericht von Cybersecurity Ventures.

Intelligente, vernetzte Produkte bieten mehr Zuverlässigkeit und Fähigkeiten, aber sie zwingen Hersteller auch dazu, ihre Prozesse zu überdenken, und sie verlangen die Weiterentwicklung von intelligenten Systemen, die einen tieferen Einblick in die Produktlebenszyklen bieten. Die zusätzliche Konnektivität birgt jedoch die zusätzliche Gefahr von Risiken für die Cyber-Sicherheit. Laut Symantec verzeichnen IdD-Geräte durchschnittlich 5200 Angriffe pro Monat. Die Sicherheitsfirma stellte fest, dass in Ländern, in denen der Bevölkerungsanteil mit Internet-Verbindung größer ist, häufiger Ransomware erkannt wurde. Die Vermutung liegt daher nahe, dass die Bedrohungen für stärker vernetzte Unternehmen ebenfalls ansteigen. Es ist daher unumgänglich, die Produktionsschritte auf ein Minimum zu beschränken und sicherzustellen, dass die zunehmende Innovation nicht zu Lücken in der Sicherheitsverteidigung führt, die Hacker ausnutzen können.

Unternehmen müssen daher mit vertrauenswürdigen Spezialisten zusammenarbeiten, die sie bezüglich der Risiken beraten, für eine sichere Infrastruktur sorgen und ihre Anlagen schützen. Daraus ergibt sich der zusätzliche Vorteil, dass Ausfallzeiten minimiert werden und das Unternehmen seinen Betrieb normal fortsetzen kann.

 

Lebenszyklus-Unterstützung im neuen Zeitalter der Innovation

Die Fertigungsindustrie befindet sich in einer aufregenden Entwicklungsphase. Vernetzte Produkte erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind heute im Haushalt und am Arbeitsplatz nicht mehr wegzudenken. Daraus erwächst für Hersteller die Verpflichtung, Lebenszykluslösungen zu etablieren und neue Technologien zu nutzen, mit denen sie ihre Zukunft gestalten können.

Dies setzt voraus, dass sie mit einem Partner des Vertrauens zusammenarbeiten, der ihnen die Angst nehmen und sie bei den Entscheidungen beraten kann, die sie für ihre technologische Zukunft treffen müssen.

Sinnvoll ist es, zunächst einmal die betrieblichen Probleme innerhalb der bestehenden Infrastruktur auszumachen. Um Sie bei dieser Aufgabe zu unterstützen, haben wir die Assessment Hub-App entwickelt, mit der Sie Ihr relatives Risiko anhand von Best Practices in der Industrie schnell und einfach beurteilen können. Die App bietet dann Vorschläge für eventuell notwendige Maßnahmen.


Marc Baret
Marc Baret
Director, EMEA industrial services, Rockwell Automation
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