Loading

Blog

Recent ActivityRecent Activity

Digitalisierungsstudie: Es gibt immer mehr „Macher“

Main Image

Es war im Jahre 2011 als im Rahmen der Hannover Messe eine Idee namens Industrie 4.0 öffentlich präsentiert wurde. Mittlerweile ist die einstige Vision von intelligent vernetzten, digitalen Systemen vielerorts gelebte Realität. In Industrieunternehmen schreitet die digitale Transformation ebenfalls kontinuierlich voran: In manchen Teilen der Welt sehr schnell – dort gaben bis zu 93 % der Befragten an, dass sie bereits an konkreten Digitalisierungsprojekten arbeiten bzw. diese teilweise auch schon fertig implementiert haben, in der EMEA-Region ein bisschen verhaltener – hier sind „erst“ 54 % wirklich am Umsetzen und Tun. Diese Zahlen förderte eine Befragung von 350 Entscheidungsträgern zutage, die zwar im Namen von Rockwell Automation durchgeführt wurde, bei der wir aber nicht als Auftraggeber in Erscheinung traten. Mit dieser Vorgehensweise wollten wir sicherstellen, dass die Angaben zum aktuellen Digitalisierungs-Status-quo im eigenen Unternehmen unbeeinflusst erfolgen.

 

Erhöhung des digitalen Reifegrads als Ziel

In den letzten Jahren haben wir alle sehr viel gelernt über die „digitale Transformation“. Wir wissen, dass man diese am besten schrittweise angeht, dass es leider keine „One-fits-all-Lösung“ gibt und dass es vor allem bei komplexeren Projekten nicht ganz einfach ist, den Return on Investment zu berechnen. Unsere Erfahrungen haben Folgendes gezeigt: Unternehmen, die sich bei ihren Investitionsentscheidungen allzu sehr auf eine möglichst schnelle ROI-Erreichung fokussieren, landen oftmals in einer Sackgasse. Denn sie neigen dazu, sich auf Insellösungen oder direkt messbare Projekte zu beschränken. Dabei sollte eigentlich bei sämtlichen Vernetzungsbestrebungen – egal ob horizontal oder vertikal – das große Ganze im Auge behalten werden und eine sukzessive Erhöhung des digitalen Reifegrads des gesamten Unternehmens im Fokus stehen. Das hat natürlich den bitteren Beigeschmack, dass sich manche Investments erst mittel- bis langfristig bezahlt machen. Aber beim Thema Digitalisierung geht es eben nicht so sehr um das leicht Machbare, sondern vielmehr um strategische, Wettbewerbsfähigkeit sichernde Weichenstellungen für die Zukunft.

 

Cybersecurity ist eines der Kernthemen

Laut der von Rockwell Automation Anfang 2020 in Auftrag gegebenen Studie zum Thema „Digitale Transformation“ sind die meisten Unternehmen im EMEA-Raum gerade dabei, ihre Visionen und Digitalisierungspläne umzusetzen. 41 % sind bereits in die Implementierungsphase eingetreten, 18 % planen noch, 12 % halten derzeit nach passenden System- bzw. Technologielieferanten Ausschau und 9 % checken aktuell die Machbarkeit ihres Vorhabens (Proof of Concept). Alles Geplante fix und fertig umgesetzt haben lediglich 4 %. Kein Wunder, schließlich wird Digitalisierung von den meisten Unternehmen als kontinuierlich laufender Optimierungsprozess gesehen.

In den nächsten drei Jahren wollen sich die befragten Unternehmen u. a. aufgrund der zunehmenden Verschmelzung zwischen IT- und OT-Umgebungen vor allem auch dem Thema Cybersecurity widmen. Für 74 % hat die Netzwerksicherheit höchste Priorität. Als erfolgversprechendste Zukunftstechnologien wurden von den Studienteilnehmern „die Klassiker“ – Künstliche Intelligenz (KI), das Industrial Internet of Things, Augmented & Virtual Reality (AR-VR), Cloud Analytics sowie 5G genannt. Zu den gängigsten KI-Anwendungen zählen derzeit Lösungen, die mit vorausschauenden Analysefunktionen datengestützte Entscheidungen ermöglichen und etwaige Leistungsabweichungen bei Anlagen proaktiv melden – Stichwort Predictive Maintenance. Ein gezielter Einsatz von AR bzw. VR wiederum lässt sich sehr gut für ein Lernen durch Zeigen in der realen Fertigungsumgebung nutzen.

 

Fazit

Als besonders herausfordernd wird in einer zunehmend vernetzten Welt die Schaffung möglichst (angriffs)sicherer Rahmenbedingungen und die Einbindung der bestehenden Infrastruktur in moderne Industrie 4.0-Systeme erachtet. Deshalb bieten wir einen Beratungsservice, der sich auf die Begleitung digitaler Transformationsprojekte und damit auch auf die Bewältigung solcher Challenges spezialisiert hat. Mein persönlicher Tipp: Lernen Sie den Connected Enterprise Consultant Service von Rockwell Automation kennen, dieser steht Ihnen bei jedweden Digitalisierungsbestrebungen kompetent und gerne mit Rat und Tat zur Seite.


Andreas Hamm
Andreas Hamm
Country Director, Rockwell Automation
Subscribe

Subscribe to Rockwell Automation and receive the latest news, thought leadership and information directly to your inbox.

Recommended For You