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AR- und Remote-Technologie: So unterstützt und schützt sie Ihre Mitarbeiter

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Bei Smartphones und Wearables ist die intuitive Anwendung oberstes Ziel der Ingenieure. Es ist beeindruckend, was diese Technologien leisten können. Gleichzeitig sind produzierende Unternehmen ständig auf der Suche nach Innovation: Lassen sich die intuitiven Geräte in Fabrikumgebungen einsetzen? Können sie die Effizienz steigern und Führungskräften helfen, die Grenzen ihrer Betriebsmodelle auszuweiten? Genügen die Geräte den Anforderungen des industriellen Alltags? Welche spezifischen Anwendungsfälle decken sie ab und welche noch ungelösten Herausforderungen lassen sich mit ihnen bewältigen?

Die Industrie arbeitet ständig daran, Kosten zu senken und Prozesse zu beschleunigen. Dafür setzt sie die unterschiedlichsten Technologien ein. Sie ist daher wie kaum ein anderer Bereich unserer Wirtschaft dafür prädestiniert, neue Technologien in ihre Geschäftstätigkeit zu integrieren und ihre Vorteile gewinnbringend zu nutzen. Für alle innovativen Unternehmen ist daher eine gute Nachricht: Neue Technologien wie intelligente Brillen (SmartGlasses) und Augmented Reality (AR) sind mittlerweile reif für den Einsatz in Unternehmen.

 

SN Maschinenbau GmbH: neue Technologien tragen zum Wachstum bei

Die SN Maschinenbau GmbH wurde 2008 gegründet. Unser Unternehmen bietet Verpackungsmaschinenlösungen für Branchen wie Nahrungsmittel & Getränke, Tiernahrung, Saatgut, Kosmetik und Pharma. Wir sind von einem kleinen Team von nur fünf Mitarbeitern in Deutschland zu einem globalen Unternehmen mit 265 Mitarbeitern gewachsen und planen weiter mit massivem Zuwachs.
Das schnelle Wachstum bringt jedoch eine Reihe eigener Herausforderungen mit sich. Unsere Maschinen müssen gelegentlich von Hand gewartet werden, um Ausfallzeiten zu vermeiden. Das ist gar nicht so einfach, wenn der entsprechende Fachmann in unserer Zentrale in Deutschland sitzt und der Kunde Tausende Kilometer entfernt ist, etwa in Australien, China oder Russland.
Eine weitere, häufige Herausforderung ist herauszufinden, wer bei uns der richtige Fachmann für ein bestimmtes Problem ist. Entsenden wir die falsche Fachkraft um die halbe Welt zum Kunden, entstehen hohe Kosten. Wenn sie dann feststellt, dass eine andere Art von Fähigkeit als ihre erforderlich ist, ist das mehr als ärgerlich. Mithilfe von SmartGlasses, also Datenbrillen, und AR-Technologien ist es uns mittlerweile gelungen, für diese Herausforderungen einzigartige Lösungen zu finden.

 

Remote-Funktionalitäten im Einsatz

Vor vier Jahren haben wir Remote-Technologien eingeführt. Unser Ziel war es, unseren Kunden einen besseren Service zu bieten und zwar unabhängig von ihrem Standort. Wir hatten festgestellt, dass es nach der Inbetriebnahme von Verpackungslösungen beim Kunden oft ein paar Tage dauert, bis er in der Lage ist, spezifische Fragen zu formulieren. Wenn unsere Experten vor Ort waren, sind sie bis dahin wieder weg. Aber der Kunde sollte auch nach Inbetriebnahme der Verpackungslösung so einfach wie möglich auf unsere Fachkraft zugreifen können.
Um die Belastung für unsere Mitarbeiter zu verringern und Reisen möglichst zu vermeiden, haben wir auf Technologien gesetzt, die einfach einzurichten und zu verwenden sind: AR und SmartGlasses. Konkret haben wir festgestellt:

  • Durch den Einsatz von SmartGlasses betreuen wir den Kunden, als würden wir ihm bei seiner der Arbeit über die Schulter schauen. Hat der Kunde ein Problem, kann er schnell einen unserer Experten zuschalten, der dann das Gleiche wie der Kunden sieht und mit ihm Lösungen besprechen kann.
  • Mit Hilfe von AR- und 3D-Zeichenfunktionen können wir unseren Kunden helfen, einen Pool an informativen Unterlagen aufzubauen. Sie beschreiben detailliert, wie ein Anwender Probleme lösen kann. Der Kunde greift auf diese Unterlagen einfach mit einem Smartphone oder Tablet zu. Abbildungen sind beispielsweise mit Markierungen und Anweisungen versehen, die zeigen, was zu tun ist. Die Abbildungen können von Mitarbeitern an verschiedenen Standorten gemeinsam genutzt werden und stehen jederzeit bereit. Das gibt dem Kunden mehr Autonomie bei der Nutzung seiner Maschinen.

Die Remote-Technologien haben sich in den letzten Jahren massiv weiterentwickelt und bieten heute bessere Datenverbindungen und hohe IT-Sicherheit. Zusätzliche Attraktivität gewannen sie auch durch die von COVID-19 geschaffene Situation mit Reisebeschränkungen und Abstandsgeboten – mit Remote-Technologien sind sie leicht einzuhalten.

 

Fünf Vorteile von Ferndienstleistungen in der Praxis

1. Erhebliche Einsparungen bei Reisekosten. Experten können von unserem Standort in Deutschland aus Anlagen testen und Diagnosen erstellen, so dass Vor-Ort-Besuche nur noch für komplexere Probleme nötig sind.

2. Gezielte Fehlerbehebung. Wir sind besser in der Lage, einem Problem den richtigen Experten zuzuordnen. Durch unsere Ferntests kommen wir schneller und genauer zum Kern des Problems und können entscheiden, welche spezifischen Fähigkeiten erforderlich sind.

3. Größere Genauigkeit und Transparenz. Durch detaillierte Berichte können wir dem Kunden klarer darlegen, was unser Fachmann geleistet hat und welchen Wert das für sie hatte.

4. Höhere Qualifikation unserer Kunden. Wir sind in der Lage, Kunden beim Aufbau interner Kompetenz zu unterstützen. Sie können dann Schwierigkeiten, die im alltäglichen Betrieb unserer Maschinen auftreten, leicht und schnell selbst beseitigen.

5. Verbesserte Servicequalität. Wir sind für unsere Kunden da, wann immer sie uns brauchen ­– oft kurzfristig und mit geringer Bearbeitungszeit.

 

Die digitale Transformation vorantreiben

Wie ein Kundendienst in der Fertigung arbeitet, wird sich in den kommenden Jahren stark ändern. Die Hersteller wollen ihre Kunden auf effizientere Weise bedienen. Während die Kunden wiederum schnellen Zugang zu Experten haben möchten, um kostspielige Ausfälle zu vermeiden.

Die Bereitstellung von Ferndienstleistungen bringt Vorteile für beide Seiten und mit dem Auftreten von COVID-19 ist diese Arbeitsweise noch attraktiver geworden. Ausgehend von unseren Erfahrungen glaube ich persönlich, dass Augmented Reality bald so normal werden wird, dass sie in allen neuen Fertigungsmaschinen zum Standardlieferumfang gehört.

Um Remote-Funktionalitäten richtig zu gestalten, braucht man das richtige Netzwerk. In dieser Hinsicht hat sich die Zusammenarbeit mit Rockwell Automation und PTC für uns als besonders wertvoll erwiesen. Sie haben uns nicht nur geholfen, die robustesten Technologien zu finden. Sie haben uns auch gezeigt, wie wir sie so einsetzen können, dass sie sowohl für unsere Mitarbeiter als auch für unsere Kunden leicht zu erlernen und zu nutzen sind.

Wenn Sie an intelligenten Lösungen interessiert sind, mit denen Sie ein effizienteres Betriebsmodell schaffen und die Kosten für den Kundendienst senken, dann erfahren Sie, was wir für Sie tun können. Am besten gleich.


Olaf Clemens
Olaf Clemens
CEO, SN Maschinenbau
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