Beispiel: So konfigurieren Sie die Modbus-Kommunikation zum Lesen von und Schreiben auf ein Laufwerk
In diesen Beispielen wird beschrieben, wie die Modbus-Kommunikation konfiguriert werden muss, damit Statusdaten mithilfe der MSG_MODBUS-Anweisung von einem
PowerFlex
4-Antrieb ausgelesen und Steuerungsdaten in diesen Antrieb geschrieben werden können.Verkabelung des Micro850 L50E
Dieses Beispiel geht von einem
Micro850
L50E-Controller mit einem SERIALISOL-Modul aus, das über den ersten Steckplatz (Kanal 5) angeschlossen ist. Ein einziger PowerFlex
40 ist verbunden; das folgende Diagramm gibt jedoch eine Anleitung für eine Mehrpunkt-Verkabelung. Weiterführende Informationen zum Verkabeln von Geräten entnehmen Sie dem Benutzerhandbuch.Verkabelung des Micro850 L50E

Beispiel für Modbus-Leseoperation
Mit der folgenden MSG_MODBUS-Anweisung können Statusdaten aus dem
PowerFlex
40-Antrieb gelesen werden.Beispiel für einen MSG_MODBUS-Anweisungsauslesevorgang

Frequenzumrichterstatus
„1807“ bedeutet, der Frequenzumrichter
- ist bereit (Ready, Bit 0 ON)
- ist aktiv (Active, Bit 1 ON)
- hat den Startbefehl erhalten (Commanded Forward, Bit 2 ON)
- dreht vorwärts (Rotating Forward, Bit 3 ON)
- Status einiger Digitaleingänge des Frequenzumrichters
„278“ steht für 27,8 Hz.
Weitere Informationen über die Bits von Logikstatusworten, Fehlercode-Beschreibungen, Drehzahlsoll- und -istwerte sowie andere Statuscodes entnehmen Sie dem
PowerFlex
-Benutzerhandbuch.Konfiguration einer MSG_MODBUS-Leseoperation
In der folgenden Abbildung werden die Variablenoptionen für den MSG_MODBUS-Anweisungsblock verwendet, um Statusdaten aus einem
PowerFlex
40-Antrieb zu lesen.Variablenoptionen für MSG_MODBUS, um die Statusdaten aus einem PowerFlex 40-Antrieb zu lesen

Variablen der MSG_MODBUS-Leseoperation
In der folgenden Tabelle werden die Variablen und Werte identifiziert, mit denen die MSG_MODBUS-Anweisung konfiguriert wird, um Statusdaten aus einem
PowerFlex
4-Antrieb zu lesen.Variable | Wert | Beschreibung |
|---|---|---|
*.Channel | 5 | Kanal 5 - Anschlussort des SERIALISOL-Moduls |
*.TriggerType | 0 | Auslösung beim Übergang von FALSE auf TRUE |
*.Cmd | 3 | Modbus-Funktionscode “03” - Read Holding Registers |
*.ElementCnt | 4 | Länge |
*.Addr | 8449 | Adresse des PowerFlex -Logikstatusworts + 1 |
*.Node | 2 | PowerFlex -Knotenadresse |
*_laddr[1] | data | PowerFlex -Logikstatuswort |
*_laddr[2] | data | PowerFlex -Fehlercode |
*_laddr[3] | data | PowerFlex Soll-Drehzahl (Drehzahlreferenz) |
*_laddr[4] | data | PowerFlex Drehzahl-Feedback (Drehzahlistwert) |
Beispiel einer MOVE-Anweisung
In der folgenden Abbildung sehen Sie ein Beispiel, wie Sie mithilfe der MOVE-Anweisung den *_l[1]-Arraywert in ein Wort verschieben können, um den direkten Zugriff auf einzelne Bits zu ermöglichen.
Beispiel einer MOVE-Anweisung

Beispiel für Modbus-Schreiboperation
Mit der folgenden MSG_MODBUS-Anweisung werden Steuerungsdaten an einen
PowerFlex
40-Antrieb geschrieben.Beispiel für Modbus-Schreiboperation

Konfiguration einer MSG_MODBUS-Schreiboperation
In der folgenden Tabelle werden die Variablen und Werte identifiziert, mit denen die MSG_MODBUS-Anweisung konfiguriert wird, um Steuerungsdaten an einen
PowerFlex
4-Antrieb zu schreiben.Konfiguration einer MSG_MODBUS-Schreiboperation

Variablen einer MSG_MODBUS-Schreiboperation
Die folgende Tabelle enthält eine Auflistung der Variablen mit ihren Werten und einer Beschreibung des jeweiligen Verwendungszwecks.
Variable | Wert | Beschreibung |
|---|---|---|
*.Channel | 5 | Kanal 5 - Anschlussort des SERIALISOL-Moduls |
*.TriggerType | 0 | Auslösung beim Übergang von FALSE auf TRUE |
*.Cmd | 16 | Modbus-Funktionscode "16" - Write Holding Registers |
*.ElementCnt | 2 | Länge |
*.Addr | 8193 | Adresse des PowerFlex -Logikstatusworts + 1 |
*.Node | 2 | PowerFlex -Knotenadresse |
*_laddr[1] | data | PowerFlex -Logikbefehlwort |
*_laddr[2] | data | PowerFlex -Drehzahlreferenzwort |
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