Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, hat heute den Branchenbericht „Betriebliche Resilienz im Zeitalter der Konnektivität“ veröffentlicht, der auf den Beiträgen von 1.500 Entscheidungsträgern aus dem Bereich Fertigung und von Industriebetrieben in 17 Ländern basiert. Die Studie zeigt eine Diskrepanz zwischen dem Vertrauen in einen umfassenden Cybersicherheitsschutz und dem operationellen Risiko auf. Obwohl Industrieunternehmen in Cybersicherheit investieren, führen diese Investitionen nicht automatisch zu betrieblicher Resilienz.
Da Unternehmen weiterhin Systeme der Informationstechnologie (IT) und der Betriebstechnologie (OT) miteinander verbinden, KI-Initiativen skalieren und die Nutzung von Betriebsdaten im gesamten Unternehmen ausweiten, schaffen sie neue Abhängigkeiten, die das Risiko von Cyber-Bedrohungen erhöhen können. Tatsächlich sieht mehr als ein Drittel der Industrieunternehmen das Cybersicherheitsrisiko als eines der größten externen Wachstumshemmnisse an, was die Notwendigkeit unterstreicht, die Resilienz zu stärken, da die Betriebsabläufe immer vernetzter werden.
Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts:
- Unternehmen bleiben trotz zunehmender Gefährdung durch Vorfälle zuversichtlich: Während 46 % der Unternehmen im vergangenen Jahr von einem Cybervorfall betroffen waren, sind 90 % davon überzeugt, dass sie einen Cybervorfall verhindern, eindämmen oder sich davon erholen können.
- Cybersicherheit liefert eine stark wahrgenommene Kapitalrendite: 62 % der Unternehmen haben bereits in Cybersicherheitsplattformen investiert, und Cybersicherheit rangiert an zweiter Stelle bei den von den Befragten angegebenen Technologieinvestitionen, die Kapitalrendite generieren.
- Unternehmen setzen KI als Teil ihrer Cybersicherheitsmaßnahmen ein: 45 % planen, in den nächsten 12 Monaten KI und maschinelles Lernen bei Cybersicherheitsinitiativen einzusetzen.
- Die IT/OT-Konvergenz schafft sowohl Risiken als auch Chancen: IT- und OT-Integrationspunkte gelten als die am zweithäufigsten von Cybervorfällen bedrohten Schwachstellen. Gleichzeitig geben 37 % an, dass die Absicherung der IT/OT-Architektur in den nächsten fünf Jahren zu positiven Geschäftsergebnissen führen wird.
„Industrieunternehmen wissen, dass Cybersicherheit direkte Auswirkungen auf Betriebszeit, Kontinuität, Produktivität und Wachstum hat. Mit Technologieinvestitionen allein lassen sich jedoch weder betriebliche Resilienz noch Vertrauen in die Sicherheitssituation eines Unternehmens erzielen“, sagte Rick Kaun, Global Director, Cybersecurity Services bei Rockwell Automation. Wahre Resilienz entsteht, wenn Cybersicherheit zu einem integralen Bestandteil der Geschäftsstrategie wird. Organisationen, die proaktiv Risiken managen und sich auf Störungen vorbereiten, sind besser aufgestellt, um den Betrieb zu schützen, die Produktion aufrechtzuerhalten und sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.“
Der vollständige Bericht „Betriebliche Resilienz im Zeitalter der Konnektivität“ ist HIER verfügbar. Er untersucht, wie Industrieunternehmen die Cybersicherheit stärken, die IT/OT-Konvergenz verwalten und resilientere Betriebsabläufe in einer zunehmend vernetzten Umgebung umsetzen.
Häufig gestellte Fragen:
Was ist betriebliche Resilienz?
Betriebliche Resilienz ist die Fähigkeit von Unternehmen, einen sicheren, geschützten und zuverlässigen Industriebetrieb aufrechtzuerhalten, indem sie proaktiv im Hinblick auf Risiken agieren, Störungen begrenzen und eine schnelle Wiederherstellung nach Vorfällen gewährleisten.
Warum erhöht die IT/OT-Konvergenz das Cybersicherheitsrisiko?
Die IT/OT-Konvergenz erhöht das Cybersicherheitsrisiko, da sie die Angriffsfläche vergrößert, neue Konnektivitätspunkte schafft und es Bedrohungen aus IT-Umgebungen ermöglicht, industrielle Abläufe potenziell zu beeinträchtigen. Da Betriebsdaten, Systeme, Benutzer und Verbindungen zu Dritten immer stärker miteinander vernetzt werden, kann ein einzelner Cybervorfall weitreichendere Folgen für die Produktion, die Sicherheit, die Qualität und die Geschäftskontinuität haben.
Wie setzen Industrieunternehmen KI für die Cybersicherheit ein?
Laut der Studie planen 45 % der Industrieunternehmen, in den nächsten 12 Monaten KI und maschinelles Lernen im Bereich der Cybersicherheit einzusetzen, um die Erkennungs-, Überwachungs- und Risikomanagementfähigkeiten zu verbessern.
Methodik
Dieser Bericht analysiert das Feedback von 1.560 Befragten aus 17 der führenden Fertigungsländer, die Positionen vom Management bis zur obersten Führungsebene vertreten, und wurde von Sapio Research in Zusammenarbeit mit Rockwell Automation durchgeführt. Die Umfrageteilnehmer stammen aus einer Reihe von Branchen, darunter Konsumgüter, Lebensmittel und Getränke, Automobilindustrie, Halbleiter, Energie, Life Sciences usw. Dank einer ausgewogenen Verteilung der Unternehmensgrößen mit Umsätzen von 100 Mio. bis über 30 Mrd. US-Dollar deckt die Umfrage eine breite Palette an Perspektiven im Fertigungssektor ab.