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Können Sie Produktionsmitarbeiter digital transformieren? Das ist nicht so abwegig, wie Sie vielleicht denken.
Visualisierungstechnologien – Mixed Reality, Virtual Reality und AR – können die Fähigkeiten der Mitarbeiter verbessern und dazu beitragen, sicherere und produktivere Prozesse zu schaffen.
Mixed-Reality-Technologien
Stellen Sie sich vor, das Wissen Ihrer gesamten Organisation wird auf ein bestimmtes Produktionsproblem angewandt. Beispiel: Ein Wartungsingenieur kann ein Mixed-Reality-Gerät tragen, während er eine Maschinenstörung in einer Produktionslinie mit hohem Volumen untersucht.
Jede Sekunde, in der die Ausrüstung stillsteht, gehen Hunderte von USD verloren; bis jetzt war der Ingenieur gezwungen, das Problem allein zu lösen – und das langsam.
Aber jetzt kann die Intelligenz des Ausrüstungsherstellers direkt auf sein Gerät gestreamt werden, während das Wartungspersonal in anderen Werken bei der Diagnose hilft.
Gemeinsam untersuchen sie die Maschine, sammeln zusätzliche Informationen, identifizieren die Ursache des Problems – und empfehlen eine Reparaturlösung in Minuten, nicht Tagen.
Mixed-Reality-Geräte können auch den Mitarbeitern an vorderster Front helfen, komplexe Produkte sicher zu montieren. Anstatt in Arbeitsanleitungen zu blättern, kann ein Mitarbeiter das Gerät verwenden, um Echtzeitdaten und sichere Montageanweisungen nach Bedarf zu sehen (Beispiel: Reihenfolge der Schritte, richtige Komponenten, Reihenfolge der Komponenten, Platzierung), während er die anstehende Aufgabe ausführt.
Virtual-Reality-Technologien
Virtual Reality (VR) ist eine weitere wichtige Komponente der Sicherheit im 21. Jahrhundert. Warum? Weil es bei vielen Arbeitsvorgängen für Mitarbeiter unmöglich ist, ohne Risiko am Arbeitsplatz zu lernen.
Mit VR können Mitarbeiter Produktionsaufgaben in einer digitalen Umgebung üben und lernen, wie sie potenzielle Probleme sicher bewältigen – erhöhte Nachfrage und Liniengeschwindigkeit, schlechte Qualität, Maschinenausfälle, gefährliche Bedingungen usw.
VR ist auch für Robotik-Initiativen von entscheidender Bedeutung, da Spezialisten die Robotik über Visualisierungsanzeigen steuern, die sich in sicherer Entfernung von rauen Produktionsumgebungen (z. B. hohe Hitze, übermäßiger Lärm, gefährliche Materialien oder Gase) befinden.
Ebenso vielversprechend sind die Umsatzmöglichkeiten, die sich durch VR ergeben. Maschinenbauer können die installierten Basen von Geräten weltweit proaktiv über VR überwachen und sich einen digitalen Zwilling des Geräts oder sogar des gesamten Produktionsprozesses ansehen.
Dadurch können sie Ausfallzeiten verringern und Vorfälle schnell beheben (z. B. durch die Verbindung mit dem Wartungspersonal über Mixed Reality).
Durch die Analyse von Echtzeitdaten aus Maschinen können sie Kunden auf Wartungsanforderungen, Garantieverlängerungen oder den Austausch von Teilen und Komponenten hinweisen – und so neue Serviceumsätze und -gewinne generieren.
Im Gegenzug profitieren ihre Kunden von verbesserter Betriebszeit, optimierter Leistung und schnelleren Reaktionszeiten bei der Wartung.
Visualisierungstechnologien und Echtzeitdaten aus der Produktion schaffen Wettbewerbsvorteile für Maschinenbauer und Kunden gleichermaßen. Sind Sie bereit für die Zukunft der Fertigung?
Veröffentlicht 23. Juli 2018