Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, stellt auf der Hannover Messe 2026 gemeinsam mit Microsoft einen neuen Engineering-Ansatz für industrielle Automatisierung vor. Dabei wird gezeigt, wie KI-orchestriertes Systemdesign die Art, wie Fabriken konzipiert, konstruiert und in Betrieb genommen werden, verändern kann. Die Demonstrationen finden vom 20. bis 24. April am Stand von Microsoft statt (Halle 17, Stand G06).
Im Fokus der Bekanntgabe stehen neue Agenten-basierte, KI-native Engineering-Kompetenzen, die digitales Fabrikdesign, die Generierung von Automatisierungslogik und die Leistungsvalidierung in einem einzigen, durchgängigen Workflow verbinden. Diese Funktionen kombinieren die Technologien von Rockwell für industrielle Automatisierung und digitales Engineering mit Microsoft Foundry und Azure OpenAI in Foundry Models. Sie geben einen Eindruck davon, wie FactoryTalk® Design Studio™ und die Software Emulate3D® in einer closed-loop-Umgebung für Design zusammenarbeiten können.
„Hersteller stehen unter zunehmendem Druck, schneller zu liefern, nachhaltiger zu arbeiten und sich kontinuierlich an Veränderungen anzupassen“, sagte David Doll, Global Alliance Manager bei Rockwell Automation. „Indem wir unsere Expertise in den Bereichen industrielle KI und Automatisierung mit Microsoft Foundry und Azure OpenAI in Foundry Models kombinieren, zeigen wir, wie KI Engineering-Workflows durchgängig orchestrieren kann – vom Konzept über die Simulation bis hin zum Steuerungsdesign und zur Validierung. Dies ermöglicht es Herstellern, bereits deutlich früher im Lebenszyklus einen Mehrwert zu schaffen.“
Beim Engineering für industrielle Automatisierung wird traditionell auf isolierte Tools für Simulation, Steuerungsprogrammierung, Tests und Inbetriebnahme gesetzt. Selbst fortschrittliche Digital-Twin-Lösungen beschränken sich oftmals auf Visualisierung und Simulation. Dadurch bleibt der Übergang vom Modell zum ausführbaren Automatisierungscode manuell, zeitaufwändig und in hohem Maße von spezialisiertem Fachwissen abhängig.
Rockwell Automation geht diese Einschränkungen durch die Bereitstellung von drei eng integrierten Funktionen im Rahmen seiner Integration mit Microsoft an. Erstens können Hersteller in der Emulate3D-Software hochpräzise digitale Zwillinge erstellen, ausgestattet mit Agenten-basierter Intelligenz, die Prozessabsichten, Systemverhalten und den Engineering-Kontext versteht.
Zweitens kann Automatisierungslogik mithilfe von KI-gestützten, Cloud-basierten Engineering-Workflows direkt in FactoryTalk Design Studio generiert werden. Und drittens kann der digitale Zwilling diese Automatisierungslogik emulieren und ausführen, die Systemleistung bewerten und die Ergebnisse in die Designumgebung zurückführen – wodurch der Kreislauf zwischen Design, Validierung und Optimierung geschlossen wird und die zugrunde liegenden KI-Modelle kontinuierlich verbessert werden.
Auf der Hannover Messe werden diese Funktionen im Rahmen einer Anwendung mit Cloud-Anbindung präsentiert, die Technologien von Rockwell Automation und Microsoft umfasst und zeigt, wie Engineering-Daten, Modelle und Validierungserkenntnisse über verschiedene Tools und Phasen im Lebenszyklus der Automatisierung hinweg bestehen können.
Die Lösung basiert auf Microsoft Azure sowie auf Microsoft Foundry und Azure OpenAI in Foundry Models, um KI-gestützte Engineering-Erfahrungen über die Digital-Twin-Software Emulate3D und die FactoryTalk Design Studio-Umgebung hinweg zu verknüpfen und bereitzustellen.
Zusammen schaffen diese Funktionen einen durchgängigen, KI-gesteuerten Engineering-Workflow, der das virtuelle Fabrik-Design direkt mit ausführbarer Automatisierungslogik und validierter Systemleistung verknüpft, anstatt Simulation, Programmierung und Tests als isolierte Aktivitäten zu behandeln. Dieser Ansatz ermöglicht es Herstellern, die Kontinuität im Engineering beizubehalten, Nachbesserungsarbeiten zu reduzieren und die Entscheidungsfindung zu beschleunigen, lange bevor physische Systeme in Betrieb genommen werden.
Im Mittelpunkt der Experience steht ein KI-nativer Engineering-Workflow, der voraussichtlich im Mai auf dem Markt verfügbar ist. Dabei agieren intelligente Agenten während des gesamten Designprozesses als aktiv Mitwirkende. Ingenieure können mit digitalen Fabrikmodellen in natürlicher Sprache interagieren, Alternativen beim Design erkunden und Automatisierungslogik generieren. Auch die Leistung kann in einer Closed-Loop-Umgebung validiert werden, die vor der Inbetriebnahme kontinuierlich aus Simulations- und Emulationsergebnissen lernt.
Indem die Erstellung von digitalen Zwillingen, Cloud-basiertes Automatisierungsdesign und KI-gestützte Validierung in einem einzigen Rückkopplungs-Kreis zusammengeführt werden, zeigen Rockwell Automation und Microsoft, wie Hersteller Engineering-Komplexität reduzieren, Inbetriebnahmezyklen verkürzen und die Systemleistung mit größerer Sicherheit und geringerem Risiko verbessern können.
„Was wir einführen, steht für einen grundlegenden Wandel der Art, wie Projekte in der industriellen Automatisierung durchgeführt werden können“, sagte Doll. „KI-orchestriertes Engineering ermöglicht einen kontinuierlichen Fluss von digitalen Modellen hin zu getesteter Automatisierungslogik, unterstützt durch emulationsbasiertes Feedback und Intelligenz im Cloud-Maßstab. Dies hilft Herstellern, Produktivität, Nachhaltigkeit und Arbeitssicherheit zu verbessern und gleichzeitig die Amortisationszeit zu verkürzen.“
Besucher der Hannover Messe 2026 sind eingeladen, diese neuen KI-orchestrierten Funktionen für das Fabrik-Engineering am Stand von Microsoft zu erleben und zu erfahren, wie geschlossenes, Agenten-gesteuertes Design und Validierung die nächste Generation intelligenter, autonomer Fertigungssysteme unterstützen können.