Die Antwort auf diese Frage hängt von Ihrem entgangenen Produktionsumsatz (Kosten ungeplanter motor Ausfallzeit) ab. Wenn der entgangene Produktionsumsatz minimal ist, sollten Sie den Einsatz eines einfachen bimetallischen oder auf eutektischer Legierung basierenden Motorschutzes in Betracht ziehen.
Diese Arten von Motorschutz erfüllen die minimalen behördlichen Anforderungen und verhindern interne thermische Schäden am motor.
Der Hauptnachteil ist, dass sie keine fortgeschrittene Warnung geben, dass ein Ereignis bevorsteht, und keine Informationen darüber liefern, warum das Ereignis aufgetreten ist.
Wenn der entgangene Produktionsumsatz erheblich ist, sollten Sie den Einsatz eines elektronisch basierten Motorschutzes in Betracht ziehen.
Diese Arten von Motorschutz erfüllen die minimalen behördlichen Anforderungen an Wärmeschutz, bieten aber auch andere Arten von elektrisch basierendem Schutz wie Phasenausfall, Asymmetrie, falsche Spannung, Drehrichtungsabweichung, Erdschlussstrom und mehr.
Viele elektronische Motorschutzgeräte bieten Kommunikation, um auf mögliche motor Probleme hinzuweisen, vorherzusagen, wann der motor stoppt, und den Grund für den unbeabsichtigten motor Stopp anzugeben.
Beispiel: In einer Pumpenanwendung können elektronische Motorschutzgeräte die interne Temperatur eines elektrischen motors simulieren, der mechanische Leistung an eine Pumpe liefert.
Sie können einen alarm per Textnachricht oder E-Mail senden, wenn die Temperatur über einen bestimmten Wert steigt. Sie können auch in eine bestehende SCADA-Infrastruktur über Kommunikationsnetzwerke wie EtherNet/IP integriert werden, um fortgeschrittene Warnungen zu geben und Ihnen zu helfen, kostspielige Ausfallzeit zu verhindern.
Elektronische Motorschutzgeräte kosten mehr als ein einfaches bimetallisches oder auf eutektischer Legierung basierendes Motorschutzgerät, können aber im Vergleich zu den Kosten Ihrer ungeplanten motor Ausfallzeit deutlich günstiger sein.