Angesichts eines gravierenden Mangels an Talenten und Fachkräften, explodierender Rohstoffpreise und Energiekosten sowie anhaltender Unterbrechungen der Lieferkette stehen Fertigungsunternehmen vor einer globalen Krise, die es so nur einmal pro Generation gibt. Sie müssen auch nachhaltiger wirtschaften, indem sie klare, gezielte Ziele vorgeben, die mit ihren Kernwerten übereinstimmen und alle Beteiligten in eine gemeinsame und nachhaltige Wertschöpfung einbeziehen. In diesem Zusammenhang müssen Hersteller ihre Nachhaltigkeit-bezogenen Geschäftsentscheidungen überdenken, um die Erwartungen aller wichtigen Interessengruppen und ihre aktuellen Geschäftsanforderungen zu erfüllen.
"Digital" und "nachhaltig" werden zu geschäftlichen Imperativen
Um den geschäftlichen Komplexitäten zu begegnen, setzen Fertigungsunternehmen zunehmend auf Geschäftsprozess-Optimierung und die Transformation von Geschäftsmodellen. Dies kann durch die Priorisierung zuverlässiger Werkskapazitäten und einer "Back to Basics"-Einstellung erreicht werden, unterstützt durch moderne Technologien, die den Betrieb vorantreiben – ein wichtiger Beitrag zur Gesamtwertschöpfung der Hersteller. Einige der wichtigsten betrieblichen Schwerpunkte sind:
- Intelligente Betriebsabläufe und kontinuierliche Rückführungsschleifen zur Förderung der Optimierung der Betriebsprozesse
- Nachhaltigkeit in Betrieb und Lieferkette integriert, um Netto-Treibhausgasemissionen zu erreichen
- Datengetriebene Produkt- und Serviceinnovationen zur Differenzierung im Wettbewerb
- Erhöhte Flexibilität und Resilienz, um auf sich ändernde Marktanforderungen zu reagieren
- Massenanpassung, um individuelle Kundenanforderungen zu erfüllen
Beschleunigter Wandel erfordert ein neues Tempo
Technologieanbieter und -lieferanten sind ein integrierter Bestandteil der Lösung. Die IDC-Umfrage zur Zukunft der globalen Betriebsabläufe 2021 ergab, dass 75 % der Industrieunternehmen viele ihrer Anlagen dezentral überwachen, während sie ein gewisses Maß an Vor-Ort-Support behalten. Dies kann durch eine Vielzahl bestehender und verfügbarer Technologien ermöglicht werden, darunter:
- Digitale Zwillinge: Die Anzahl neuer physischer Anlagen und Prozesse, die als digitale Zwillinge modelliert werden, führt zu einer Optimierung der betrieblichen Leistung
- Visuelle Analyse im Betrieb: Über die Qualitätsprüfung und Sicherheitsanwendungen hinausgehende Anwendungsfälle, die sich auf Leistung, Erfahrung und Sicherheit konzentrieren
- Zentralisierte Sicherheitsmanagement-Tools zum bridging der IT/OT-Lücke: als grundlegende Komponente für das bridging der IT/OT-Lücke, um eine kontextualisierte OT-Sicherheit zu erleichtern
Lieferanten der industriellen Automatisierung wie Rockwell Automation bieten fortschrittliche Fertigungslösungen und -technologien, die es Herstellern ermöglichen, zu definieren, wie sie die Transformation der Industrie verantwortungsvoll vorantreiben und eine nachhaltige, inklusive Einführung durch ESG-Metriken und den Übergang zu einer widerstandsfähigen Wertschöpfung erreichen können.
Erstellen Sie Ihre eigene Reise
Die Herausforderung für viele Hersteller besteht darin, ihre Nachhaltigkeitsleistung zu überwachen und zu verfolgen, sei es Treibhausgasemissionen, Energiemix, Abfallmanagement oder die Einhaltung der Lieferkette. Sie müssen den gesamten Geschäftslebenszyklus betrachten, um strategische Wege zu finden, Nachhaltigkeit in ihren Betrieb und durch die von ihnen angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu adressieren, die durch Technologie ermöglicht werden.
Neben dem spezifischen Aufgabenbereich des Chief Sustainability Officer (CSO) gibt es mehrere interne Stakeholder, die die Nachhaltigkeitsagenda vorantreiben oder beeinflussen. Umfassende Nachhaltigkeit erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen den Stakeholdern, darunter Technologen wie der Chief Digital Officer (CDO), der für die Transformation und Innovation verantwortlich ist, und der Chief Information Officer (CIO), der für die digitale Infrastruktur zuständig ist, der Chief Financial Officer (CFO), der für die Budgetierung verantwortlich ist, der Chief Procurement Officer (CPO), der Chief Supply Chain Officer (CSCO) und der Chief Operating Officer (COO).
Um Nachhaltigkeitsstrategien umzusetzen, müssen Hersteller zunächst die Geschäftsprioritäten und Ziele der internen Stakeholder abstimmen, bevor sie sich auf die folgende dreistufige Reise begeben:
- In der Anfangsphase müssen sie verstehen, was ihre Nachhaltigkeitsziele sind und wie diese Ziele mit ihrer übergeordneten Geschäftsstrategie zusammenhängen.
- Anschließend müssen sie die richtige Technologielösung finden, wobei sie die richtige Infrastruktur wie Skalierbarkeit, Konnektivität, Offenheit und Sicherheit berücksichtigen.
- Als Nächstes müssen sie ihre strategische Roadmap für die digitale Transformation überprüfen, um zu verstehen, wie aktuelle und geplante Lösungen ihnen helfen können, nachhaltiges Wachstum zu erreichen.
Technologiepartner und digitale Technologien werden eine integrierte Rolle spielen, da Hersteller mit zunehmender Unterbrechung konfrontiert sind, Nachhaltigkeit in ihre Geschäftsstrategien integrieren und den Übergang zu einer widerstandsfähigeren und nachhaltigeren Zukunft vollziehen.
Weitere Informationen über die Rolle digitaler Technologien auf dem Nachhaltigkeitsweg von Fertigungsunternehmen finden Sie im IDC Industry Spotlight „Digital Technologies: The Catalyst to Achieving Sustainability Goals for Manufacturers“, gesponsert von Rockwell Automation.
Veröffentlicht 22. Juni 2022