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Historisch gesehen hat ein wachsender und qualifizierter Arbeitspool das globale Wirtschaftswachstum angetrieben. Es ist jedoch nicht überraschend, dass heute das Angebot an Talenten für globale Hersteller und Industriebetreiber zurückgeht – eine direkte Folge einer alternden und sich wandelnden Belegschaft sowie der Integration neuer Generationen von Technologien. Dies gilt insbesondere für Versorgungs- und industrielle Stromerzeugungsanlagen.
Gleichzeitig transformieren das industrielle Internet der Dinge (IIoT) und sich weiterentwickelnde Technologie die Abläufe durch tiefere Einblicke, größere Konnektivität und nahezu unbegrenztes Potenzial für Produktivitätssteigerungen. Diese rasanten technologischen Fortschritte stellen neue Anforderungen an die Belegschaft und erfordern neue Fähigkeiten – Fähigkeiten, die im heutigen schrumpfenden Arbeitspool nur schwer zu finden sind. Das bedeutet, dass erfolgreiche Stromerzeugungsbetriebe ihre Informations- und Steuerungsmethoden, die Schulung der Mitarbeiter und die Implementierung von Technologien überdenken müssen.
Rockwell Automation CEO Blake Moret sprach kürzlich auf der POWER-GEN International über die Herausforderungen und Trends in der Branche, einschließlich des Fachkräftemangels, mit dem die Branche konfrontiert ist. Er hat auch hervorgehoben, dass viele Energieerzeuger mit Herausforderungen im Zusammenhang mit alternder Infrastruktur und veralteter Ausrüstung zu kämpfen haben, einschließlich kostspieliger Instandhaltung und ungeplanter Ausfallzeiten.
Blake teilte die Vision von Rockwell Automation, dass Industrieunternehmen, die die Kraft des IIoT nutzen, diese Herausforderungen bewältigen können, indem sie ihre Mitarbeiter und Prozesse effizienter machen. Tatsächlich gehen Digitalisierungs- und Modernisierungslösungen Hand in Hand mit den Bemühungen der Belegschaft, indem sie die richtige Intelligenz an den richtigen Ort bringen.
Fortschrittliche Konnektivität und Technologie sorgen für ein höheres Maß an Transparenz und Produktivität in Kraftwerken. Softwarebasierte Analyse und Dashboards ermöglichen eine schnelle Interpretation und Reaktion – verbunden mit Skalierbarkeit. Durch den strategischen Einsatz der richtigen Technologie können Daten standardisiert und den Bedienern und Analysten über eine einheitliche HMI kontextbezogen präsentiert werden, was methodische Entscheidungen auf den entsprechenden Ebenen ermöglicht.
Mit der Einführung intelligenter Technologie benötigen Industrieunternehmen Mitarbeiter mit neuen Fähigkeiten: die Fähigkeit, mit fortschrittlichen Industrieschaltgeräten und Informationsausrüstung zu interagieren. Um die Lücke bei den Qualifikationen zu schließen, ist das Konzept des lebenslangen Lernens und der zusätzlichen Schulung für die Stromerzeugungsindustrie von entscheidender Bedeutung.
Da sich die Technologie schnell verändert, müssen Industrieunternehmen ihre Mitarbeiter mit Fähigkeiten ausstatten, die relevant und wertvoll bleiben. Dies kann durch ergebnisorientierte Schulung aus einer Vielzahl von Schulungsquellen erreicht werden. Dazu kann Wissen gehören, das von älteren Generationen weitergegeben wird, die verstehen, wie Prozesse funktionieren und diese auf digitale Transformation und technologische Fortschritte anwenden können. Weitere Bildungsressourcen können Online-Lernkurse sein, wie z. B. die virtuellen Klassenzimmer-Schulungsmöglichkeiten von Rockwell Automation.
Intelligente Ausrüstung mit Rockwell Automation Technologie – sowie robuste Prozesse und qualifizierte Mitarbeiter – führen zu einer verbesserten Stromerzeugung für Betreiber.
Während die Stromerzeuger ihre digitale Transformation und den Weg zum Connected Power Plant fortsetzen, war die Bedeutung der Menschen in diesem Prozess noch nie so groß wie heute. Es braucht die richtigen Talente, um betriebliche Herausforderungen zu erkennen und die von IIoT-Geräten gesammelten Daten zu interpretieren. Es braucht Menschen in der gesamten Organisation – von der Unternehmensebene bis hin zu vertrauenswürdigen Partnern wie Rockwell Automation –, die zusammenkommen, um die richtigen Technologien voranzutreiben.
Veröffentlicht 14. Februar 2018