Die in Tabelle 1 aufgeführten Probleme können es erschweren, einen klaren Überblick über die Anlagenzuverlässigkeit zu erhalten, um fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen. Ein Mangel an guten Anlagendaten kann zu übervorsichtigen Instandhaltungsansätzen führen, die die Betriebskosten erhöhen, ohne unbedingt einen zusätzlichen Wert zu liefern.
Ineffiziente Nutzung von Wartungsressourcen
Ohne Zugang zu zuverlässigen Daten zur Anlagenzuverlässigkeit sind Verantwortliche für die Instandhaltung im Bergbau oft gezwungen, entweder eine Überwartung der Ausrüstung vorzunehmen oder die Ausrüstung bis zum Ausfall zu betreiben. Die Überwartung der Ausrüstung soll das Risiko ungeplanter Anlagenausfälle verringern, die für Unternehmen viel höhere Kosten durch Produktionsausfälle und Betriebszeitverluste verursachen als die übermäßigen Wartungskosten. Das begrenzte verfügbare Wartungspersonal und die Ausrüstung, über die Bergbauunternehmen verfügen, werden für Wartungsaufgaben eingesetzt, die auf Grundlage der anstehenden Ausfalldaten möglicherweise nicht die Priorität haben. Daten zur Anlagenzuverlässigkeit können wertvolle Einblicke liefern, um Wartungsprogramme dabei zu unterstützen, die richtigen Intervalle für die vorbeugende Wartung zu finden, damit sie Ressourcen auf dringlichere Wartungsprobleme verlagern können.
Schwierigkeiten bei der Rechtfertigung von Strategien für den Austausch und die Neugestaltung von Anlagen
Wenn keine Daten zur Anlagenzuverlässigkeit vorliegen oder diese nicht mit Analyse-Hilfsmitteln einhergehen, kann es schwierig sein, die genaue Ursache von Anlagenausfällen zu ermitteln. Selbst wenn Daten vorliegen, kann es schwierig sein, genaue Schlussfolgerungen über Anlagenausfälle zu ziehen, wenn diese in Tabellenkalkulationen oder über mehrere Systeme verteilt sind. Die Möglichkeit, Daten zur Anlagenzuverlässigkeit im gesamten Betrieb zu analysieren und aussagekräftige Trends zu erkennen, kann Instandhaltungsorganisationen dabei helfen, langfristige Instandhaltungsstrategien zu verbessern, wie z. B. die Priorisierung von Anlagenersatz oder die Neugestaltung des Prozesses oder bestimmter Ausrüstungen. Verfügbare Daten zur Unterstützung von Entscheidungen wie dem Anlagenersatz vereinfachen den Prozess der finanziellen Rechtfertigung und erleichtern die Unterstützung von Instandhaltungsprioritäten.
Wichtige Elemente zur Lösung von Asset-Daten-Herausforderungen
Wie können Bergbauunternehmen diese Datenherausforderungen angehen und Verbesserungen bei der Instandhaltung und Anlageneffizienz erzielen? Eine Antwort ist eine einheitliche Asset Performance Management (APM)-Lösung. Eine einzige ganzheitliche Ansicht des Zustands von Ausrüstung und Anlagen über einen Standort oder sogar mehrere Standorte hinweg kann Bergbauunternehmen die Einblicke geben, die sie benötigen, um die Instandhaltung zu optimieren.
Zu den wichtigsten Elementen einer APM-Lösung, die Bergbauunternehmen dabei helfen können, den größten Nutzen zu erkennen, gehören:
· Eine zweckmäßige Lösung, die bergbauspezifische Funktionen zur Anlagenzuverlässigkeit mit vordefinierten Modellen bietet. Eine schnelle Konfiguration mit minimalem technischem Aufwand ist unerlässlich.
· Ein Asset-Hierarchie-Ansatz, der eine effiziente Verfolgung, Planung und Identifizierung von Anlagenausfallquellen ermöglicht.
· Eine Lösung, die sich problemlos in bestehende Systeme, Datenquellen und Anwendungen integrieren lässt.
· Ein Cloud-basierter Ansatz, der die Infrastrukturkosten minimiert, die IT-workload nicht erhöht, die Einrichtungszeit verkürzt und die Zugänglichkeit von Daten zur Anlagenzuverlässigkeit verbessert.
· Skalierbarkeit, damit Bergbauunternehmen zusätzliche Anlagen, Analyse und andere Funktionen in ihrem eigenen Tempo hinzufügen können.
Zusammenfassung
Ein robustes und effektives Instandhaltungsprogramm besteht aus vielen integrierten Teilen. Eine einzelne Software, ein System oder ein Tool wird nicht sofort Verbesserungen in der Instandhaltung bewirken. Doch Daten zur Anlagenzuverlässigkeit stehen im Mittelpunkt betrieblicher Verbesserungen. Asset Performance Management-Lösungen können das Hilfsmittel sein, indem sie einen ganzheitlichen Einblick in die Anlagenzuverlässigkeit im Bergbau bieten, um Ausrüstungsdaten in kontextualisierte Asset Intelligence zu transformieren. Wie ein Bergbauunternehmen diese Asset Intelligence interpretiert und darauf reagiert, um seine Geschäftsentscheidungen zu treffen, wird darüber entscheiden, ob es seine gewünschten Ergebnisse wie höhere Einnahmen, bessere Anlageneffizienz und geringere Betriebskosten erzielt.
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