Natürlich ist der erste Schritt zur Behebung eines Lastenungleichgewichts die Identifizierung des Engpasses. Und seit Jahrzehnten sind Zeitstudien die bewährte Methode der Wahl.
Während meiner Jahre in Getriebefertigungswerken war ich an vielen Zeitstudien beteiligt, die auf Beobachtungen und „Stoppuhr“-Methoden der Datenerfassung beruhten. Es versteht sich von selbst, dass dieser Ansatz die Arbeiter an der Fertigungslinie einschüchtern kann – und die Arbeitsgewohnheiten während der Datenerfassung beeinflussen kann.
Das Ergebnis? Die erfassten Daten spiegeln möglicherweise nicht den typischen Betrieb wider.
Heute kann eine Job-Überwachungssoftware im Hintergrund arbeiten, um Echtzeitinformationen über den Status und die Zeit der Aufgaben sowie die gesamte Zykluszeit der Station bereitzustellen. Mit diesen Daten in der Hand können Prozessmanager in den Werken die Aufgaben an den Arbeitsstationen auf eine wirkungsvollere Weise analysieren und neu zuweisen.
Das Problem mit der Zonenüberwachung
Als nächstes steht die Arbeit an, die Linie so auszubalancieren, dass sie dem effizienteren Prozess entspricht. In Werken mit herkömmlicher Zonenüberwachungsarchitektur kann die Neuausbalancierung der Linie eine mühsame und kostspielige Aufgabe sein.