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Die Digitalisierung von Produktionsprozessen stellt Endkunden vor neue Herausforderungen. Wie reagieren sie und welche Entscheidungen treffen italienische Unternehmen in den Bereichen Pharma und Lebensmittel?
Und vor allem: Wie attribuieren sie diesen Herausforderungen neue technologische und geschäftliche Werte?
Bei einer kürzlich stattgefundenen Podiumsdiskussion mit dem Titel "Die digitale Transformation: Herausforderungen und Chancen für die Fertigungsindustrie" haben wir Erfahrungen aus dem Bereich von einigen unserer Kunden in der Pharma- und Lebensmittelindustrie gesammelt und geteilt.
Luca Pezzano von IBI Lorenzini, Alessia Crivelli von Farmaceutici Formenti - Grünenthal, Davide Cascella von Idea 75, Tiziano Petrucciani von Molteni Farmaceutici und Sigfrido Velicogna von Ibsa Farmaceutici Italia – in Zusammenarbeit mit dem Rockwell Automation Italy Team – arbeiten an der Entwicklung von 4.0-Produktionssystemen durch die Implementierung von MES, Serialisierungslösungen (basierend auf der Standard PharmaSuite® Software) und Prozesstechnologien in ihren verschiedenen Einrichtungen im ganzen Land.
Die Enabling Technologies
Zu den Enabling Technologies, die die laufende digitale Transformation in der industriellen Prozesssteuerung in der Pharma- und Lebensmittelproduktion untermauern, wurde MES Software von Idea75 und Farmaceutici Formenti (Gruppo Grünenthal) als eines der grundlegenden Bausteine definiert.
MES kann Produktionsprozesse standardisieren, sie gleichzeitig integrieren und homogener gestalten, was sich positiv auf die Unternehmensorganisation und die Mitarbeiterproduktivität auswirkt, ohne die Produktionsprozesse zu beeinträchtigen.
Bei Molteni Farmaceutici und IBI Lorenzini wurde die Serialisierung zunächst als gesetzliche Anforderung eingeführt, dann aber schrittweise mit der Einführung der PharmaSuite Software von Rockwell Automation weiterentwickelt, um neue Verfahren im Prozessmanagement ihrer Einrichtungen zu implementieren – und so die Erfassung und Analyse von Daten entlang der gesamten Lieferkette zu maximieren und zu optimieren.
Die Integration, das Management und die Integrität von Daten entlang der gesamten Lieferkette ist auch für IBSA Farmaceutici Italia ein grundlegender Aspekt.
In diesem und anderen Beispielen müssen Prozesstechnologien, die logische Steuerung von Produktionslinien und die Zustandsüberwachung der Umweltbedingungen maximale Stabilität und Sicherheit sowie Skalierbarkeit und verbesserte Interaktionen mit den Bedienern der Produktionslinien garantieren.
Für Pharmahersteller ist es wichtig, stabile und skalierbare Plattformen zu haben, die nicht nur zusammenarbeiten, um Datenverluste zu verhindern, sondern auch die Datenanalyse und den Vergleich so schnell wie möglich zu erleichtern.
Das Wort der Endbenutzer
Basierend auf dem Feedback dieser Endkunden ist es offensichtlich, dass diejenigen, die Smart Industry 4.0-Produktionsprozesse schaffen wollen, auch ein immer integrierteres, schnelleres und schlankeres Datenmanagement mit „kognitiven“ Automatisierungsprozessen einsetzen müssen.
Wie uns diese italienischen Endkunden bestätigt haben, gibt es in der Welt von Industrie 4.0 verbesserte Formen der Standardisierung und offene, integrierte Plattformen und wird es sie auch immer geben.
Um diese digitale Transformation kontinuierlich voranzutreiben, ist es daher notwendig, in Software und Technologien zu investieren, die Daten und Informationen für diejenigen nutzbarer und übertragbarer machen, die sie wirklich benötigen, mit einer engeren Verbindung zwischen IT und OT, um Entscheidungen ohne Präzedenzfälle zu unterstützen.
Vor allem dürfen Sie nie vergessen, dass die digitale Transformation drei grundlegende Elemente umfasst: Menschen, Prozesse und Technologien.
Veröffentlicht 21. März 2018